Guggibad-Schwinget
Schwingerherzen wurden rundum zufriedengestellt

Die Verlegung des verschobenen Guggibad-Schwingets in eine Stobag-Lagerhalle in Muri erwies sich als Glücksfall. 700 Zuschauer erlebten einen stimmungsvollen Hosenlupf.

Wolfgang Rytz
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Wolfgang Rytz

Während draussen Schneeflocken tanzten, gefielen drinnen bei angenehmer Wärme vor allem die jungen Schwingertalente. Mit seinem Offensivdrang begeisterte der 19-jährige Nick Alpiger auch in Muri. Sein dritter Saisonerfolg war am Ende das logische Resultat. Selbst der Patzer im zweiten Gang, als er im Bodenkampf zu viel riskierte und sich praktisch selber auf den Rücken beförderte, brachte ihn nicht aus dem Konzept. Im Schlussgang stand er dem bald 36-jährigen Aarauer Leader Stephan Studinger gegenüber. Obwohl er diesen als starken Trainingspartner gut kennt, hielt sich Alpiger auch im Finale nicht zurück. Schon nach 85 Sekunden führte der Jungspund die Entscheidung mit einem Kurzzug herbei.

Grosses Talent
Für Szenenapplaus aus den dicht gedrängten Zuschauerreihen sorgte der neue Freiämter Liebling Lukas Döbeli. Der 16-jährige Sarmenstorfer erhält nach seinem letztjährigen Jahrgangssieg am Eidgenössischen Nachwuchs-Schwingertag andere Kaliber vorgesetzt. Bedingt durch den Wechsel zu den «Grossen», ist die Zeit der Seriensiege vorbei. In der Stobag-Halle erklärten ihm Guggibad-Vorjahressieger Patrick Räbmatter und Studinger den Tarif. Doch die restlichen vier Widersacher, darunter auch ein Solothurner Kranzschwinger, bezwang Döbeli mit stoischer Ruhe. Dies ergab als bester Freiämter Rang 4b. Damit zeigte sich das grosse Talent sehr zufrieden. Als nächstes Ziel strebt der baldige Zimmermannlehrling den ersten Kranzgewinn an. Die erste Chance dazu bietet sich an Auffahrt am Baselstädtischen Schwingertag.

Zuverlässiger Reto Leuthard
Als zweiter Freiämter Hoffnungsträger erfüllte Reto Leuthard die Erwartungen. Der letztjährige Saisonaufsteiger drehte bei zwei Niederlagen ebenfalls vier Gegner auf den Rücken. Dem 19 1⁄2-jährigen Merenschwander fehlten aber die Maximalnoten für eine Spitzenklassierung.
Weil von den weiteren Freiämtern die Kranzschwinger Yanick Klausner, Martin Lang und Fabian Winiger noch nicht in Form sind, fiel in der Stobag-Halle die verletzungsbedingte Absenz der Jungkranzer Andreas Döbeli und Joel Strebel ins Gewicht. Die Teamleistung fiel trotz bestem Resultat in der Klubwertung um den Amag-Cup durchzogen aus. Viel wichtiger an diesem Tag war für Freiamts Klubpräsident Rolf Schmid jedoch die gelungene Premiere des Guggibad-Anlasses als Hallenschwinget. «Der kurzfristige Umzug hat sich für alle gelohnt», zog er am Abend zufrieden Bilanz.

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