Dottikon
Schüler waren drei Tage lang «Füür und Flamme»

Jugendfest mit Schüleraktivitäten, Workshops und vielem mehr garantierte für ein unterhaltsames Wochenende

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Jugendfest Dottikon vom 30.6.2012
12 Bilder
Schall und Rauch: Die Kindergärtler singen Feuerwehrsongs – und eine Rauchmaschine sorgt für echten Rauch.
Schwierigkeitsgrad hoch: Ein Feuerwehrmann auf dem Parcours. Und dann sind erst noch die Schuhe viel zu gross.
: In einer Modeschau präsentieren die Oberstüfler ihre genähten Objekte aus dem textilen Werken.
Wer schafft es als erster, das Auto rauszufahren?
Ein Rennen mit selbstfertigten Skateboards: Wer gewinnt den Slalom?
Ein Rennen mit selbstfertigten Skateboards: Wer gewinnt den Slalom?
SpeedStacker: Wer räumt die Becher am schnellsten zusammen?
Mit vereinten Kräften gilt es den Hausbrand zu löschen.
Heisse Rhythmen aus Afrika: Die Drittklässler präsentieren afrikanische Lieder und Tänze.
Genau das richtige bei diesem heissen Wetter: Ein kühles, selbstgemixtes Getränk.
Die jungen Feuerwehrsleute schauen ihren „Berufskollegen“ bei der Arbeit zu.

Jugendfest Dottikon vom 30.6.2012

«Füür und Flamme»: So lautete das Motto am Dottiker Jugendfest 2012. Auch die Sonne machte mit und brannte am Samstag schon frühmorgens erbarmungslos vom Himmel - und liess die vielen Festbesucher ihren Sitzplatz im Schatten suchen.
«Füür und Flamme»: Das Motto nahmen sich auch die Schüler zu Herzen. Während die Primarschüler mit selbstbemalten Feuer-T-Shirts über das Gelände streiften, hatten sich auch die Kindergärtler mächtig ins Zeug gelegt: Sie trugen aufwän-dig genähte Feuerwehrkostüme und selbstgekleisterte Helme. Und sie zeigten darin viel Showtalent: Auf der Bühne sangen sie für Eltern, Grosseltern und Geschwister Feuerwehrlieder - und glänzten mit einer passenden Choreographie.

Sitzsäcke und Baggypants
Die Oberstufenschüler zeigten derweil in der Aula eine Modeschau, natürlich auch zum Thema «Füür und Flamme». «Bewundern Sie die Kreationen aus sorgfältig ausgesuchten Materialien - alle Kleider sind selbst genäht», verriet der Moderator zu Beginn. Auf dem Laufsteg präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Stücke aus dem Textilen Werken. Ob Sommerkleid, Baggypants oder gar den Leopardensitzsack - professionell inszenierten sie mit Musik und Videoclips ihre Arbeit des vergangenen Semesters. Auch wenn an den Hosen mal eine Naht nicht ganz fertig geworden war: Auf der Bühne sah es perfekt aus.
Musiklehrerin Marianne Fabian und ihre Drittklässler liessen einen Hauch Afrika durchs Risi-Schulhaus wehen. Mit selbst gebastelten Trommeln und verschiedensten Perkussionsinstrumenten sorgten sie fürheisse Rhythmen in der Cafeteria. «Die haben wir über Wochen einstudiert», erzählte Lehrerin Brigitte Kalt. Im Werken hätten sie die Trommeln bespannt und verziert, die Afrika-T-Shirts wurden im Textilen Werken gedruckt. Ein Gemeinschaftswerk, so nennt es Brigitte Kalt.

Parcours-Marathon im Freien
Draussen auf der Fussballwiese liefen die Kindergärtler von einem Posten zum anderen. Die Auswahl
war gross: Selbst gemixte Getränke schenkte eine Klasse an ihrem Stand aus, an einem anderen galt es, in voller Feuerwehrmontur - die ganze
Palette von Helm bis zu den übergrossen Stiefeln - einen nicht ganz einfachen Parcours zu absolvieren. Und zum Schluss noch mit Schlauch und Wasserpumpe ein ganzes Puppenhaus zu löschen. Da brauchte es einiges an Konzentration.

Projektwoche für letzten Schliff
Dass es so rund lief, freute auch Schulpflegerin Vreni Zimmermann. Seit Wochen wurden Tänze geübt, Kostüme genäht und Posten vorbereitet. «Die Projektwoche hat dem Ganzen noch den letzten Schliff gegeben», meinte Zimmermann. Und es hätten sich alle mächtig ins Zeug gelegt: «Für das Skateboardrennen haben die Oberstufenschüler sogar die Strasse gesperrt.» Apropos Skateboardrennen: Ein gewöhnliches war das nicht. Die Bretter haben die Oberstufenschüler nämlich in Handarbeit angefertigt, von der Montage der Räder bis zur Bemalung.
Die Liste der Aktivitäten war fast endlos: Ballonstart, Workshops mit dem Feuerkünstler oder Harassenstapeltraining waren nur einige. Eines konnten die Kinder sicher: Nach einem langen, heissen Tag müde, aber glücklich ins Bett sinken.

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