Muri
Schüler konstruieren Mini-Racletteöfen – Käse schmeckt so noch besser

Jugendliche an der Bez Muri haben verschiedenste Mini-Racletteöfen geschaffen. Bei einem «Härtetest» in der Bezirksschule verlief ohne Feueralarm oder andere Schäden.

Eddy Schambron
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Schauen, bewundern, geniessen: Raclette aus dem eigenen Ofen schmeckt besonders gut.

Schauen, bewundern, geniessen: Raclette aus dem eigenen Ofen schmeckt besonders gut.

Es braucht ein handelsübliches Raclettepfännchen, ein paar Teelichter und vor allem viel Fantasie: Schülerinnen und Schüler der Bezirksschule Muri sowie ihre Lehrpersonen zeigten, wie individuell Mini-Racletteöfen aussehen können. Unter dem Titel «Bring den Käse zum Schmelzen» organisierte Anita Frank einen Wettbewerb, der, obwohl mit verschiedenen Preisen ausgestattet, alle zu Gewinnern machte.

Bei einem fröhlichen Raclette-Essen hatten sich die Konstruktionen zu bewähren und konnten von den Mitschülerinnen und -schülern bewundert werden. Selbstverständlich schmeckte das Raclette aus dem eigenen Ofen noch besser als sonst.

Mit zwei Baumscheiben
4 Bilder
Mit zwei Zahnkränzen
Eine Version in Kunststoff
Und eine als Häuschen

Mit zwei Baumscheiben

Eddy Schambron

Stein, Holz oder Metall?

Unter den Händen der Jugendlichen entstanden die unterschiedlichsten Racletteöfen. Da stand einer in der Form einer Laterne, dort einer aus Granit. Eine Konstruktion wurde aus gebogenem Besteck, eine andere aus kleinen Backsteinen gemacht.

Wieder andere wurden ganz edel in Kupfer gefertigt oder aus hübschen Astscheiben gestaltet. Mögliches Grundmaterial waren sogar Kunststoff oder Velo-Zahnkränze. Allen gemeinsam war, dass sie mit viel Aufwand und Liebe hergestellt und zum Teil originell – zum Beispiel mit kleinen Kühen – geschmückt wurden. «Es ist einfach umwerfend, was ihr da gestaltet habt», fasste Frank zusammen.

Sie hatte die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen eingeladen, am «Bez-Rigugegl» mitzumachen, und sogar ein Grundset organisiert. Und es gab kleine Tipps, damit der Bau erfolgreich wurde. So ist der Abstand zwischen Kerze und Pfännli zentral für die Funktion des Ofens.

Bewährt haben sich 3 bis 4,5 Zentimeter. Unterstützt wurde die ganze Aktion von der Chäsi Wey in Muri, von der Papeterie Schneiter in Muri, von der Landi Freiamt und von Coop Bau und Hobby, Villmergen.

Keine Schäden

Allfällige Befürchtungen, die Racletteöfen würden sich im harten Einsatz nicht bewähren, waren völlig umsonst. Keiner fing Feuer, keiner kippte um, keiner verlor das Pfännchen und alle brachten den Käse zum Schmelzen.

Die prämierten Raclette-Öfen werden jetzt für zwei Wochen in der Chäsi Wey in Muri ausgestellt. Und die anderen? Vielleicht liegen sie nächste Woche als tolles, persönliches Geschenk für die Eltern unter dem Weihnachtsbaum.

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