Sozialhilfe

Ruth Humbel: «Wenn junge Leute zu faul sind, muss das Konsequenzen haben»

Ruth Humbel nationalr?tin seit 8 Jahren

Ruth Humbel fordert eine härtere Gangart gegenüber jungen Sozialhilfebezügern. (Archiv)

Ruth Humbel nationalr?tin seit 8 Jahren

Der renitente Beriker Sozialhilfebezüger beschäftigt auch CVP-Nationalrätin Ruth Humbel. Sie fordert härtere Sanktionen gegen junge Sozialhilfebezüger. Die Gesetze müssten angepasst werden, fordert sie.

Der Bundesgericht-Fall eines Sozialhilfebezügers aus Berikon empört die Aargauer CVP-Nationalrätin Ruth Humbel. Sie fordert im SonntagsBlick eine härtere Gangart gegenüber jungen Sozialhilfebezügern: «Wer nicht kooperiert, dem sollen die Sozialämter Leistungen kürzen oder ganz streichen. Besonders bei den Jungen müssen wir handeln, da viele sonst ein Leben lang Sozialhilfe brauchen.»

Sozialhilfe basiere auf der Solidarität der Bevölkerung, sagt Humbel. «Wenn junge Leute zu faul sind, sich um ein eigenes Einkommen zu bemühen, muss das Konsequenzen haben.» Bisher kürzen die Behörden renitenten Bezügern maximal 15 Prozent des Grundbedarfs. Mehr geht nur, wenn ein Klient einen zumutbaren Job verweigert. Um die Regelung zu verschärfen, sind laut Humbel die Kantone gefragt. «Sie müssen die Gesetze so anpassen, dass man renitenten jungen Sozialhilfebezügern künftig Leistungen streichen kann.» Auf nationaler Ebene will sie sich beim geplanten Sozialhilfe-Rahmengesetz für härtere Sanktionsmöglichkeiten einsetzen.

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