Muri
Roth-Haus leistet sich eine Schaukel und einen Clown

Das Schwerstbehindertenheim Roth-Haus in Muri hat wieder eine Spende erhalten: 1000 Franken vom Organisator des Motocross Muri, dem Motorradsport-Club (MRSC) Muri.

Eddy Schambron
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Motocross-Star Dani Müller, Karl Müller (Präsident des Motorradsport-Clubs Muri), Uwe Tischer (Leiter Roth-Haus) und Beat Gassmann (OK-Präsident Motocross Muri, von links) bei der Spendenübergabe. ES

Motocross-Star Dani Müller, Karl Müller (Präsident des Motorradsport-Clubs Muri), Uwe Tischer (Leiter Roth-Haus) und Beat Gassmann (OK-Präsident Motocross Muri, von links) bei der Spendenübergabe. ES

«Wir sind immer sehr glücklich über solche Spenden», sagt Heimleiter Uwe Tischer, «damit können wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern eine Freude machen, die sonst nicht möglich wäre.» Dieses Jahr geht es dem Heim diesbezüglich sehr gut: 2200 Franken erhielt es von der reformierten Kirchgemeinde Villmergen, die das Geld mit einem Spaghetti-Plausch zusammenbrachte. 5400 Franken schenkte der Lions Club Freiamt, der damit eine Rollstuhlschaukel mitfinanziert. «Zudem erhalten wir jedes Jahr von Privatpersonen immer wieder Spenden, etwa indem bei runden Geburtstagen auf ein Geschenk verzichtet wird», führt Tischer aus.

Das Geld der reformierten Kirchgemeinde und des MRSC wird für die Finanzierung eines Clowns verwendet. «Seine Besuche, die wir uns sonst nicht leisten könnten, bringen den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr viel Freude», weiss Tischer. Für Karl Müller, Präsident des MRSC, ist klar, dass die Spende seines Clubs zur freien Verfügung steht. «Die Heimleitung weiss selber, wie es am besten eingesetzt wird. Wir wollen mit der Spende einfach andere auch am Erfolg des Motocross teilhaben lassen.»

Zwei zusätzliche Plätze

Im Roth-Haus leben zurzeit 28 Menschen im Wohnheim. Fünf weitere wohnen daheim, besuchen aber die Tagesstätte. Ab Januar hat der Kanton die Finanzierungsberechnung neu geregelt. «Damit können wir zwei neue Bewohner aufnehmen», erklärt Tischer, «eine Person im Wohnheim und eine in der Beschäftigungsstätte.» So kommt das Heim auf eine Auslastung von gegen 100 Prozent.