Allgäu-Orient-Rallye
Rösli im Öl ertrunken – Vroni übernimmt

Judo goes Orient Ein Wohler Team ist unterwegs nach Georgien, die Rallye dient einem wohltätigen Zweck. Ein Auto blieb bereits auf der Strecke.

Dominic Kobelt
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Rösli musste kurz vor Oberstaufen abgeschleppt werden. Diagnose: Ein defekter Turbo und ein Motor voller Öl. zvg

Rösli musste kurz vor Oberstaufen abgeschleppt werden. Diagnose: Ein defekter Turbo und ein Motor voller Öl. zvg

Sechs Judo-Kämpfer aus Wohlen sind am Donnerstag nach Oberstaufen (D) losgefahren, wo die Allgäu-Orient-Rallye startete und sie bis nach Tiflis (Georgien) führen wird. Ihre Autos heissen Wilma, Rösli und Berta und kosteten zwischen 200 und 300 Franken. Bei der Low-Budget-Rallye sind nur Fahrzeuge zugelassen, die mindestens 20 Jahre alt und strassentauglich sind. Rösli, die bereits 250 000 Kilometer auf dem Buckel hatte, wurde schon die Reise zum Start zu viel. Ein defekter Turbo führte dazu, dass der gesamte Motor mit Öl volllief. Das Team schleppte Rösli noch bis Oberstaufen. «Was aus ihr wird, wissen wir noch nicht. Wir haben sie auf absehbare Zeit zurückgelassen», schreiben die Wohler in ihrem Blog. «Am Freitag haben wir vor Ort ein neues Auto erworben, einen Chrysler Voyager (Vroni), und ihn sogleich behelfsmässig umgebaut; wir haben wieder eine Dachbox montiert und die Elektronik verkabelt.»

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