Ringen
Nach der Pause ausgebremst: RS Freiamt unterliegt den Lions aus Willisau

Die Freiämter müssen sich im Prestigeduell gegen die RC Willisau Lions mit 16:20 geschlagen geben.

Willi Steffen
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Marc Weber, RS Freiamt.

Marc Weber, RS Freiamt.

Willi Steffen / «Aargauer Zeitung»

Zwar fehlten beim Prestigeduell RC Willisau Lions gegen die RS Freiamt prominente Namen wie Reichmuth, Scherrer, Vock, Strebel und Zemp auf der Aufstellung. Der Spannung und den Emotionen tat dies aber keinen Abbruch. Das erste Saisonduell der letztjährigen Finalisten war geprägt von zwei grundverschiedenen Halbzeiten. Freiamt führte zur Pause mit 11:7. Als im sechsten Kampf Marc Weber mit einem 4:0 gegen Daniel Häfliger noch einen drauflegte (15:7), sah es gut aus für die Gäste. Der Schein trügte aber.

In der Tat rollte Willisau in den ausstehenden vier Duellen das Feld von hinten auf. Mit 13:1 Punkten wendete der Gastgeber das Blatt. Die auf dem Papier nominell schwächeren Kimi Käppeli (gegen Mavlaev Mansur), Michi Bucher (gegen Michael Portmann), Reto Bürgisser (gegen Tobias Portmann) und Yves Müllhaupt (gegen Jonas Bossert) versuchten alles, um den Schaden in Grenzen zu halten. Gereicht hat es nicht. Freiamt-Trainer Marcel Leuterts Aussage zu diesen Duellen brachte es auf den Punkt:

«Willisau war nach der Pause besser aufgestellt.»

Drei der vier Einzelsiege holte Freiamt vor dem Unterbruch. Flurin Meier gab sich beim 3:0 gegen den hartnäckigen Florian Schärli keine Blösse. Mit demselben Resultat gewann Nino Leutert gegen Timon Zeder. Auch er lieferte eine konzentrierte Leistung ab. Aus dem Nichts heraus kam Dominik Bossert beim 1:4 zu einem umstrittenen Punkt gegen Magomed Ayskhanov. «Wir haben heute aufopfernd gekämpft. In einzelnen Duellen haben wir es aber verpasst, Punkte zu machen», sagte Marcel Leutert.

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