Bremgarten
Reussstädtischer Nahwärmeverbund ist vollendet

Im Untergeschoss des Bremgarter Hotels Stadthof ist soeben die letzte Übergabestation an den neuen Nahwärmeverbund Bremgarten angeschlossen worden. Ein grosser Moment für die Gemeinde Bremgarten und den Wärmecontractor AEW Energie AG.

Lukas Schumacher
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Freude herrscht

Freude herrscht

Lukas Schumacher

Alles in allem drei Jahre und acht Monate dauerten die Erstellungsarbeiten der Rohrleitungen, die Feinanschlüsse und Installtionen bei den Liegenschaften sowie der Bau der unterirdischen Heizzentrale bei der Schulanlage Isenlauf .

8500 Kilowatt, 22 000 Schnitzelkubik

Mit einer Wärmeproduktionsleistung von 8500 Kilowatt und einem Wärmenetz von 11,3 Kilometer Länge ist die Verbundanlage Bremgarten die zweitgrösste unseres Landes. Grösser ist einzig der Nahwärmeverbund Saanen-Gstaad im Berner Oberland, wo ebenfalls Holzschnitzel zur Energieerzeugung verbrannt werden.

Zwei weitere eindrückliche Bremgarter Zahlen: Der Contractor AEW investierte mehr als 20 Mio. Franken, und pro Jahr werden 22 000 Schnitzelkubik Holz benötigt. Die Holzschnitzel stammen aus Wäldern im Aargau, ein schöner Teil davon aus Waldgebieten der Region Bremgarten.

Verbund deckt die Hälfte des Gesamtbedarfs

Unter dem Strich deckt der Verbund die Hälfte des Gesamtbedarfs an Heizenergie und Warmwasser im Stadtgebiet. Rund ein Drittel aller Liegenschaften und Einrichtungen, darunter die Gebäude von Grossbetrieben wie der St. Josef-Stiftung und der Ortsbürger-/ Einwohnergemeinde, werden über das neue Nahwärmenetz versorgt. Laut AEW-Angabe liegen die gemessenen Feinstaubbelastungswerte bei der Heizzentrale deutlich unter dem Grenzwert.

Legende: Freude bei Generalplaner Jürg Frutiger, Warmecontracting-Leiter Anselm Hagenbuch, Stadtrat Rolf Meier, ex-Stadtammann Robert Bamert (von links) sowie weiteren Unternehmens- und Stadtvertretern.

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