Challenge League
Rettung für Wohlen aus dem Tessin? - Locarno denkt über Rückzug nach

Sportlich läuft beim FC Wohlen nichts mehr. Der Challenge-League-Club liegt mit nur 9 Punkten am Tabellenende. Kommt nun aus dem Tessin die Rettung? Der Präsident des FC Locarno denkt über einen Rückzug nach.

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Locarnos Captain Mariano Hassell kämpt mit Servettes Alexandre Pasche um den Ball.

Locarnos Captain Mariano Hassell kämpt mit Servettes Alexandre Pasche um den Ball.

Keystone

Wohlen 9 Punkte, Chiasso 11 und Locarno 15: So sieht das Tabellenende der Challenge League zur Zeit aus. Für die Freiämter extrem enttäuschend, wie die Clubspitze diese Woche sagte. In der aktuellen Verfassung ist der FC Wohlen ein Abstiegskandidat.

Doch soweit muss es nicht kommen. Ausgerechnet aus dem Tessin kommen nun Rettungssignale. Der FC Locarno denkt nämlich über einen Rückzug nach, wie der Blick schreibt. Das Locarno-Budget beträgt eine Million und damit zu klein, wie Präsident Stefano Gilardi sagt. «Mit unserem Budget von rund einer Million Franken macht es eigentlich keinen Sinn mehr», sagt Gildardi.

Nun sucht er neue Geldgeber. Er hat 200 mögliche Gönner angeschrieben, um so für die nächste Saison 2 Millionen zusammenzubringen.

Bis am 10. Februar läuft die Sammelfrist. Sollte der Präsident dann das Geld nicht haben, denkt er an einen Rückzug aus dem Profifussball. Dann würde Locarno nämlich keine Lizenz mehr beantragen und freiwillig in die 2. Liga absteigen.

Es gäbe folglich nur noch 9 Mannschaften in der Challenge League und vor allem keinen Absteiger. Wohlen könnte damit in Ruhe die nächste Saison planen. (rsn)

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