Muri
Regionalpolizei Muri sucht den Kontakt zu den Jugendlichen

Sichtbare Präsenz, Aktionen zum Schulbeginn, Verkehrsunterricht: Die Regionalpolizei Muri sucht den Kontakt zu den Jugendlichen.

Eddy Schambron
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«Aktion Schulbeginn» – hier in Sins – wird als sehr wertvoll beurteilt. ES

«Aktion Schulbeginn» – hier in Sins – wird als sehr wertvoll beurteilt. ES

Die Arbeit der Regionalpolizei Muri ist stark auf Prävention und auf Jugendliche ausgerichtet. Das zeigt der Rechenschaftsbericht 2013, der an die Gemeinderäte der Vertragsgemeinden verschickt wurde.

Fast 2200 Kinder genossen Verkehrsinstruktionen an den Schulen, die Jugendpolizei leistete 385 Stunden sichtbare Präsenz und zahllose Kindergärtler und Erstklässler wurden zum Schulbeginn begleitet.

Fünf Verkehrsinstruktoren der Repol Muri besuchten im letzten Jahr 49 Kindergärten und 94 Unterstufenklassen aus allen Vertragsgemeinden. Sie erreichten damit 2190 Kinder.

290 Schülerinnen und Schüler absolvierten mit Erfolg die Fahrradprüfung. Ende November 2013 wurden unter der Führung der Schulpflegen des oberen Freiamts die Fahrräder der Schüler kontrolliert.

Sicher auf dem Schulweg

Auf Schulanlagen, bei Jugendtreffs und Bahnhöfen wurden Kontrollen durchgeführt und der Kontakt mit Jugendlichen gesucht.

«Das Littering war auch in diesem Jahr ein Hauptproblem», hält der Bericht von Daniel Selm, Chef-Stellvertreter der Repol Muri, fest.

Als besonders wertvoll wird die Aktion Schulbeginn, an welcher speziell die Kindergärtner und Erstklässler auf ihrem Schulweg beobachtet werden, beurteilt.

«Crime Stop»

Die 2012 eingeführte Aktion Crime Stop zur Eindämmung und Verfolgung von Straftaten wurde auch im 2013 fortgesetzt.

Allein für diese Präventivaktion leistete die Regionalpolizei im Berichtsjahr rund 2500 Arbeitsstunden. Dass sich diese starke sichtbare Präsenz bewährt, würden die, vor allem im Freiamt, deutlich rückgängigen Einbruchdiebstähle zeigen. Auch im Asylbereich sei im Freiamt eine spürbare Beruhigung eingetroffen.

2013 wurden 174 Fundsachen abgegeben. Davon konnten 95 Gegenstände beziehungsweise etwa 55 Prozent wieder vermittelt werden. Schliesslich wurden 142 Velos und Mofas als gestohlen gemeldet. 28 wurden wieder aufgefunden und konnten den Eigentümern zurückgegeben werden.