Rechenschaftsbericht

Regionalpolizei Bremgarten: Einsätze wegen häuslicher Gewalt 2018 stark gestiegen

Insgesamt, berichtet die Regionalpolizei Bremgarten, sei das Jahr für sie eher ruhig verlaufen. (Symbolbild)

Insgesamt, berichtet die Regionalpolizei Bremgarten, sei das Jahr für sie eher ruhig verlaufen. (Symbolbild)

Die Arbeit ist der Regionalpolizei Bremgarten auch 2018 nicht ausgegangen – damit sie ihren Job gut machen kann, wurde das Korps aufgestockt.

Die Regionalpolizei Bremgarten (Repol Bremgarten) musste 2018 rund 120 Einsätze wegen häuslicher Gewalt leisten. Das sind rund ein Dutzend Einsätze mehr als im Jahr zuvor. Die Gründe dafür, hält die Repol in ihrem Rechenschaftsbericht fest, seien vielfältig und ebenso auf das Bevölkerungswachstum, den kulturellen Hintergrund und das soziale Umfeld wie auf die zunehmende Sensibilisierung in der Bevölkerung zurückzuführen.

Insgesamt, berichtet die Repol, sei das Jahr für sie eher ruhig verlaufen. Die Vorgaben hätten personell, finanziell und materiell eingehalten werden können, die Kriminalitätslage habe sich erneut auf einem tiefen Niveau eingependelt. Grössere Gewaltdelikte und Seriendelikte wie Einbrücke, Diebstähle und Sachbeschädigungen seien ausgeblieben. Damit die Regionalpolizei auch weiterhin einen guten Job machen kann, haben die 15 Vertragsgemeinden im Frühling 2018 einer Aufstockung des Korps um zwei Personen zugestimmt. Weil der Arbeitsmarkt ausgetrocknet ist, betreibt die Repol Nachwuchsförderung und hat zwei Polizeiaspiranten eingestellt, die jetzt die Polizeischule in Hitzkirch absolvieren.

2018 hat die Repol praktisch gleichviele Geschwindigkeitskontrollen gemacht wie im Jahr zuvor (286/285), dabei aber mehr Fahrzeuge erfasst (177'091/98'289), weil eine semistationäre Radaranlage im Einsatz stand. Entsprechend mehr Schnellfahrer sind erwischt worden (13'413/12'843). Die Anzahl der daraus resultierenden Verzeigungen an die Staatsanwaltschaften hat sich von 132 auf 154 erhöht. Insgesamt hat die Repol 2018 mit 5623 aber weniger Ordnungsbussen ausstellen müssen als im Jahr zuvor (6072). Die Zahl der Anzeigen wegen verschiedener Delikte und Übertretungen hat sich hingegen von 950 auf 1288 erhöht.

Autor

Toni Widmer

Toni Widmer

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