Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis setzte im Geschäftsjahr 2017 das Wachstum im Hypothekar- und Kundeneinlagegeschäft auf hohem Niveau fort. Der Jahresgewinn sank leicht um –1,1 Prozent auf 1 287 087 Franken.

Die Raiffeisenbank ist gesamthaft gut aufgestellt: Das Kerngeschäft der Genossenschaft entwickelte sich 2017 erfreulich. Mit einem Wachstum um 2,1 Prozent auf 818,6 Millionen Franken behauptete die Bank erfolgreich ihre starke Position im Hypothekargeschäft. Dank sorgfältiger Risikoprüfung wurde die hohe Qualität des Hypothekarportfolios aufrechterhalten. Die Wertberichtigungen für Ausfallrisiken waren im Verhältnis zu den Kundenausleihungen sehr tief.

Zufluss an Kundeneinlagen

Das Wachstum der Kundeneinlagen konnte mit dem Zuwachs der Ausleihungen Schritt halten. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen stiegen um 2,8 Prozent auf 827 Millionen Franken. Dies widerspiegelt deutlich das Vertrauen, das die Kundinnen und Kunden in «ihre» Raiffeisen haben.

Das Zinsengeschäft bleibt weiterhin die wichtigste Ertragsquelle der Bank. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft nahm allerdings um –3,4 Prozent auf 10,10 Millionen Franken ab. Unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen und Verlusten erreichte der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft 9,93 Millionen Franken. Damit trug er 83,2 Prozent zum Geschäftsertrag bei. Gerade der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich sehr gut und stieg im Berichtsjahr um 29,5 Prozent auf 1 085 954 Franken. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft lag mit 483 701 Franken um 6,9 Prozent höher als im Vorjahr.

Kosten im Griff

Der Geschäftsaufwand ist 2017 leicht gestiegen. Das vergangene Jahr stand stark unter dem Einfluss der Vorbereitungsarbeiten für die Einführung der neuen Bankenplattform. Die Bereitstellung der notwendigen Ressourcen für dieses wichtige Projekt führten unter anderem zu einem Anstieg des Personalaufwands um 7,2 Prozent. Dagegen konnte der Sachaufwand um –1,6 Prozent reduziert werden. Die Cost-Income-Ratio liegt mit 60,6 Prozent weiterhin auf gutem Niveau.

Dank der positiven Ertragslage weist die Raiffeisenbank einen Jahresgewinn von 1 287 087 Franken (–1,1 Prozent) aus. Davon werden 1 184 502 Franken dem Eigenkapital zugewiesen. Trotz dem sehr tiefen Marktzinsniveau beantragt der Verwaltungsrat eine Verzinsung der Anteilscheine von 6,0 Prozent.

Genossenschafter der Raiffeisenbank Kelleramt-Albis sind eingeladen, sich an einer der Orientierungsversammlungen in Affoltern am Albis (19./20. April, 19 Uhr) oder in Oberlunkhofen (27. April, 19.30 Uhr) informieren zu lassen. (az)