Jetzt erfolgen die letzten Bauarbeiten am Radweg zwischen Wallenschwil und Rüstenschwil, indem der noch fehlende Deckbelag eingebaut wird. Da deswegen der Radweg gesperrt ist, müssen die Velofahrer auf das bestehende Wegnetz ausweichen, wie es in einer Mitteilung des kantonalen Departementes Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) heisst.

Die Bauarbeiten für den Radweg wurden im Oktober 2011 gestartet und dauerten zuerst bis Mitte Dezember. Nach der Winterpause wurden sie im Jahr 2012 wieder aufgenommen, um in die intensive Bauphase zu starten.

Wegen instabiler Bodenverhältnisse mussten aufwendige Stützmauern entlang der Kantonsstrasse und Dammschüttungen realisiert werden. Das führte auch zu Mehrkosten von 204 767 Franken.

Der Kredit für den Radweg betrug 1,925 Mio. Franken. Er ist rund 960 Meter lang und 2,5 Meter. Für die Realisierung des Radweges wurden 3100 Quadratmeter Kulturland beansprucht. Der Radweg schliesst eine Lücke in der kantonalen Radroute 540 zwischen Muri und Sins.

Weiterführung bis Auw

«Die Weiterführung des Radweges durch Rüstenschwil in Richtung Auw ist in Planung», wie Kreisingenieur Manuel Baldi von der Abteilung Tiefbau festhält. Das Projekt sieht vor, den Radweg ab Dorfeingang Rüstenschwil als Kernfahrbahn weiterzuführen.

Diverse Grundeigentümer entlang der Kantonsstrasse Rüstenschwil müssen wegen der fehlenden Strassenbreite Land abtreten.

Das zweite Projekt wird voraussichtlich im November der Gemeindeversammlung zur Genehmigung unterbreitet. Vorgängig werden im Sommer 2013 die Einwohner von Rüstenschwil zu einer Projektorientierung eingeladen.

Sofern das Projekt durch die Gemeinde Auw genehmigt wird und beim Landerwerb keine Schwierigkeiten entstehen, steht die Kernfahrbahn voraussichtlich im Sommer 2015 zur Verfügung.