Muskelprotze kommen dabei ebenso auf ihre Kosten wie Denksportler oder Filigrantechniker: Rudern, Schach und Ballett forderten die Schüler heraus.

Die Wohler Schüler beim Ballet

Die Wohler Schüler beim Ballet



Schulleiter und Turnlehrer Michael Lutz ist begeistert von dem sportlichen Angebot: «Erstmals führen wir eine Projektwoche im Workshop-Konzept durch. Die Schülerinnen und Schüler sind sehr motiviert, weil sie selbst aussuchen durften, welche Kurse sie besuchen wollen.» Auch sonst war Eigeninitiative gefragt: «In diesem Jahr lief die ganze Organisation der Projektwoche über das Internet», erklärt Lutz. Die Schüler mussten sich die Informationen selbstständig beschaffen, sich online für ihre bevorzugten Kurse anmelden und auch selbst nachschauen, wann sie wo sein müssen.

Vereine äusserst hilfsbereit

Um 39 Sportarten vorzustellen, fehlen dem Junkholz natürlich die Ressourcen. Hier kommen die Vereine ins Spiel. Egal ob Karate, Squash oder Minigolf, Schulleiter Lutz konnte in 25 Fällen auf grosszügigen Beistand von Wohler und auswärtigen Vereinen zählen. «Ihr Einsatz ist grossartig. Bei Minigolf oder Schach haben wir vier bis fünf Trainer für zwölf Jugendliche», schwärmt er. Für die Vereine besteht so die Chance, neue Mitglieder für ihren Sport zu begeistern. Dafür hätten einige sogar ihre Ferien geopfert, weiss Lutz. Aber auch die Lehrer legen sich ins Zeug: Im Jonglier-Workshop von Richard Hilfiker beispielsweise flogen die Bälle nach einer Übungsstunde deutlich länger durch die Luft als noch zu Beginn des Kurses.
Die Wohler Schüler beim Fechten

Die Wohler Schüler beim Fechten

Die Projektwoche steht auch im Zeichen des Austausches zwischen Primar- und Oberstufenschülern. Beim Sternmarsch haben die Älteren Verantwortung für ihre jüngeren Schulkollegen übernommen. Am Freitag wird als Abschluss am Seilziehturnier in Waltenschwil das zugkräftigste Team ermittelt.