Zufikon
Projektwoche: Das Miteinander stand im Zentrum

An der Projektwoche in Zufikon entstanden Kunstwerke, Musik und Leckereien – «zäme vorwärts», so das Motto.

Verena Schmidtke
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Ein fressendes Nashorn ist eines der Kunstwerke des Projektes «Coole Games und Kunstwerke aus Holz».

Ein fressendes Nashorn ist eines der Kunstwerke des Projektes «Coole Games und Kunstwerke aus Holz».

Verena Schmidtke

Was man zusammen auf die Beine stellen kann, präsentierten die Kinder der Schule Zufikon am Donnerstagnachmittag. Zum Thema «zäme vorwärts» konnten Schüler und Kindergartenkinder in der vergangenen Woche an vielen unterschiedlichen Projekten teilnehmen. Es kamen viele Besucher, um sich die Resultate anzuschauen.

Auf das Motto sei man durch letzte Projektwoche gekommen, berichtet Schulleiter Giovanni Soricelli, da hatten ältere und jüngere Schüler zusammen einen Postenlauf absolvieren müssen und gemerkt, wie sie aufeinander angewiesen sind. Er fügt hinzu: «Das Besondere und die Herausforderung an dieser Projektwoche sind, dass Grosse und Kleine zusammen an Projekten arbeiten, und dabei mit- und voneinander lernen.»

Für die Umsetzung der Woche sei ein Projektteam zuständig, das aus Lehrpersonen besteht, erklärt der Schulleiter. Nach Weihnachten begannen die Vorbereitungen. Die Kinder konnten aus den Projekten vier auswählen, die ihnen besonders gefielen. Dann übernahm das Team die Zuteilung.

Osterhase sucht Stellvertreter

Insgesamt gab es 27 Projekte. Dabei konnten Kindergartenkinder und Unterstufen-Schüler bei «Oje, der Osterhase ist krank» unter der Anleitung von Tamara Marra nach einem geeigneten Stellvertreter suchen. Ausserdem gab es kleine, mutige Akrobaten in Zirkusvorstellungen zu bewundern.

Themen, wie «Behinderung im Alltag» blieben nicht aussen vor. Dabei vermittelten Marina Radulovic und Ronald Piotraschke, wie kompliziert ein Alltag mit Behinderung sein kann. Dafür ging es auch mit Rollstühlen ins Dorf, um zu schauen, wo Probleme auftreten können.

Am Projekt «Kulinarisch zäme vorwärts», das Angelica Bersinger und Judith Kamber leiteten, nahmen 26 Schüler teil. In zwei Gruppen werkelten die Kinder im Wechsel an Rezeptbüchern und in der Küche. Einige Schüler brachten auch eigene Rezepte mit. An den Kochstationen arbeiten Oberstufen-Schüler immer mit den jüngeren zusammen. Am Donnerstagnachmittag gab es leckere Brownies, Apfelkuchen oder Schinkengipfeli zum Kosten, die bei den Besuchern sehr gut ankamen, wie eine Schülerin sagte.

Auch bei «Coole Games und Kunstwerke aus Holz» ging es kreativ zu. Daniela Allenspach und Karin Brunner zeigten 14 Schülern im sportlichen Teil neue, soziale Spiele. Brunner dazu: «Bei diesen Games geht es besonders um das Miteinander.» Im kreativen Teil schufen jeweils zwei Schüler zusammen wahre Kunstwerke aus Holzlatten, die sie stolz den Besuchern zeigten. Die Zusammenarbeit war für die Kinder eine kleine Herausforderung, denn sie kannten sich vorher kaum.

Sehr rhythmisch zeigte sich «Bucket Beats», das Mischa Düblin leitete. Auf Eimern mit selbstkreierten Sticks trommelnd, begeisterten die Schüler ihre Zuhörer. Die Musik dafür suchten die Schüler selbst aus, erläutert Düblin und meint: «Es ging darum, als Gruppe etwas zusammen zu machen und an dem Vorhaben Spass zu haben.»

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