Verkehr
Projekt «Ausbau der Büttikerstrasse» bewilligt

Der Regierungsrat bewilligt das Projekt «Ausbau der Büttikerstrasse» in Villmergen. Alle Beschwerden wurden abgewiesen.

Toni Widmer
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Wenn die Beschwerden nicht weitergezogen werden, kann die Büttikerstrasse bald ausgebaut werden.

Wenn die Beschwerden nicht weitergezogen werden, kann die Büttikerstrasse bald ausgebaut werden.

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Sofern die Beschwerdeführer den Entscheid nicht an die nächste Instanz weiterziehen, kann die Büttikerstrasse in Villmergen ausgebaut werden. Der Regierungsrat hat das Projekt genehmigt und die hängigen Beschwerden abgewiesen. Das meldet der Gemeinderat Villmergen.

Die Büttikerstrasse als direkte Verbindung zwischen Villmergen und Büttikon ist eine Kantonsstrasse. Im Eingangsbereich bis zum Hinterbach ist sie sehr eng und mangels Trottoir für Fussgänger entsprechend gefährlich. Mit dem Projekt ist im erwähnten Abschnitt eine allgemeine Verbreiterung vorgesehen. Zusätzlich soll auch ein Gehweg erstellt werden. Umgestaltet werden soll vor allem auch die Einfahrt von der Oberdorfstrasse. Diese ist wegen einer grossen Blutbuche sehr unübersichtlich und ebenfalls eng. Die alte Blutbuche soll gefällt werden. Bauherr des Strassenausbaus ist der Kanton, Villmergen muss sich mit dem dekretsgemässen Beitrag an den Kosten beteiligen.

Beschwerden und Petition

Im Baugesuchsverfahren gab es Opposition aus zwei Richtungen. Zum einen brachten verschiedene Anstösser Einwendungen gegen einzelne Bereiche des Projekts vor. Diese Einwendungen wurden nun vom Regierungsrat beurteilt und allesamt abgewiesen. Der Regierungsrat hat das Projekt gutgeheissen. Noch läuft allerdings eine Beschwerdefrist. Die Einsprecher können ihre Einwendungen an das Aargauische Verwaltungsgericht weiter ziehen.

Nicht Inhalt der erwähnten Beschwerden ist die über 130 Jahre alte Blutbuche, gegen deren Fällen sich weitere Leute mit einer Bittschrift gewehrt haben. Es sei eine andere Lösung für die Einfahrt zu suchen, der Baum müsse stehen bleiben.

Der Gemeinderat hat die Petition abschlägig beantwortet und darauf hingewiesen, dass dies bereits im Laufe der Projektplanung geprüft worden, aber aus technischen Gründen unmöglich sei. Man werden statt der Blutbuche jedoch im Rahmen der Überbauung Löwenplatz 18 neue Hochstammbäume pflanzen.

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