Muri

Probelauf für den Finalkampf: Die Freiämter Ringer treten erstmals ohne Zuschauer an

Nachwuchstalent Saya Brunner (r.) kommt wohl zum Einsatz.

Nachwuchstalent Saya Brunner (r.) kommt wohl zum Einsatz.

Die Freiämter Ringer wollen Einsiedeln auch im zweiten Halbfinal attackieren. Zum ersten Mal in der Ringergeschichte müssen sie allerdings ohne Zuschauer antreten.

Am Samstag um 19 Uhr empfängt die Ringerstaffel Freiamt in der Bachmattenhalle Muri die Ringerriege Einsiedeln zum zweiten Halbfinalkampf. Trotz 28:9-Vorsprung aus dem Hinkampf verspricht Freiamt-Trainer Marcel Leutert eine starke Aufstellung. «Nach dem Unterbruch kommt uns dieser Kampf gelegen. Wir werden Einsiedeln nicht schonen.»

Beim ersten Geisterkampf in der Ringergeschichte, das heisst ohne Zuschauer, fehlt jegliche Spannung. Trotzdem ist die Leutert-Truppe heiss auf die Meisterschaftsfortsetzung. Die Begegnung gegen Rivale Einsiedeln dient der Finalvorbereitung. Freiamt hat auf dem Latrinenweg die Information erhalten, dass Einsiedeln nicht in Bestbesetzung antritt, sondern vor allem junge Ringer einsetzt.

Einsiedler haben schon die Bronzemedaille auf sicher

Für die Schwyzer geht’s nach der Heimschlappe im ersten Halbfinal um nichts mehr, denn der Gegner um die Bronzemedaille, Kriessern, verzichtet auf den Abschluss der Saison. Damit geht Rang drei kampflos an Einsiedeln. Trainer Urs Bürgler plant deshalb, junge Ringer, die zuvor in der 1. Liga überzeugten, zwei Klassen höher zu testen.

Davon unbeirrt, lässt Marcel Leutert sein Team in einer finalähnlichen Aufstellung antreten. «Einige Ringer werden als Hauptprobe gegen Willisau in einer tieferen Gewichtsklasse antreten», kündigt er an. Geschont wird einzig Nino Leutert, der in den vergangenen zwei Wochen ein internationales Trainingslager absolvierte. 

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