Muri
Polizei ist Hydranten-«Töterin» auf die Spur gekommen

Die Kantonspolizei konnte eine 23-jährige Frau als Verursacherin einer Kollision mit einem Hydranten im Klosterdorf ermitteln. Beim Selbstunfall vom vergangenen Freitag war ein Sachschaden von über 100000 Franken entstanden.

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Hydrant

Hydrant

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Aufwändige Ermittlungen führten die Kantonspolizei auf die Spur der 23-jährigen Schweizerin aus dem Fricktal. Sie hat inzwischen gestanden, auf der Suche nach einer bestimmten Tankstelle auf schneebedeckter Fahrbahn die Herrschaft über ihren Fiat verloren zu haben.

1,2 Mio. Liter Wasser ausgelaufen

Mithilfe eines Kollegen machte sie sich anschliessend aus dem Staub und leitete bei einem Garagenbetrieb die Reparatur ihres Autos ein. Inzwischen ist bekannt, dass das ausgelaufene Wasser allein bei einem angrenzenden Gewerbebetrieb einen Sachschaden von rund 100000 Franken angerichtet hat. Während mehrerer Stunden standen rund 25 Angehörige der Feuerwehr im Einsatz.

Ein bis dahin unbekanntes Auto war in der Nacht auf den vergangenen Freitag, 17. Dezember, am Pilatusring in Muri schleudernd gegen einen Hydranten geprallt und hatte diesen stark beschädigt. Dadurch waren insgesamt rund 1,2 Mio. Liter Wasser ausgetreten. (fh)