Freiamt
Polizei gratuliert der Bevölkerung: Es war ein ruhiges Halloween für die Patrouillen

Die Regionalpolizeien im Freiamt reagieren auf Halloween jeweils mit verstärkter Präsenz. In Wohlen war sogar eine spezielle Halloween-Patrouille unterwegs.

Andrea Weibel
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Die Polizei vermeldet: Im Freiamt wars dieses Halloween ruhig.

Die Polizei vermeldet: Im Freiamt wars dieses Halloween ruhig.

In den vergangenen Jahren hatten die drei Regionalpolizeien im Freiamt in der Nacht auf den 1. November jeweils viel zu tun. Die Repol Wohlen hat deswegen neben der normalen Patrouille sogar eine spezielle Halloween-Patrouille im Dienst. Im Oberfreiamt sind gar mehrere zusätzliche Patrouillen an Halloween unterwegs, seit 2017 an diesem einen Abend im Jahr, an dem auf amerikanische Weise gefeiert wird, viel kaputt gemacht wurde.

Dieses Jahr war es aber sehr ruhig, sind sich die Regionalpolizeileiter des Freiamts einig. «Wir hatten vier Meldungen. Bei zweien ging es darum, dass Jugendliche Eier geworfen haben, bei zwei anderen haben sich mehrere Jugendliche zusammengerottet», sagt Marco Veil, Chef der Repol Wohlen. «Unsere Patrouille ging vor Ort und löste die Versammlung auf. Ansonsten war es ruhig.»

Ebenso ruhig war es in Bremgarten. Sogar «ausserordentlich ruhig», wie Manfred Tschannen, Leiter der Repol Bremgarten, auf Anfrage sagt. «In unserem Gebiet gab es kleinere Sachbeschädigungen, einzelne Eierwerfer, Baustellenabschrankungen wurden umgeworfen, aber nichts Grösseres.»

Keine einzige Halloween- Meldung im Oberfreiamt

In Muri hatte die Jugendpolizei, eine Abteilung der Repol, vorgängig einen Brief an alle Schulleiter verschickt. Darin bat sie, alle Jugendlichen zu informieren, «dass der Halloweenbrauch (in Gruppen von Haus zu Haus zu gehen) aufgrund des Coronavirus nicht durchgeführt werden sollte». Daran hielten sich laut Renato Orsi, Chef Regionalpolizei Muri, auch alle. «Wir haben keine einzige Mitteilung erhalten, es gab keinerlei Sachbeschädigungen, nichts», sagt er.

Das führe er auf zwei Komponenten zurück:

  • «Einerseits haben wir seit den grösseren Problemen 2017 unsere Arbeit diesbezüglich intensiviert, hatten mehr Patrouillen auf den Strassen und die Leute immer sofort weggewiesen.»
  • Andererseits führt er die ruhige Halloweennacht auch auf den Brief der Jugendpolizei zurück.

«Wir haben gehört, dass die Kinder und Jugendlichen die Nachricht via Klassenchat erhalten haben und auch die Eltern informiert waren», so Orsi. «Da darf ich der Bevölkerung ein Kompliment machen, sie hat sich sehr gut an die Regeln gehalten. So wünschen wir uns Halloween.»

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