Bremgarten

Platzproblem der Spitex ideal gelöst – Umzug nach 16 Jahren

Blick in die neue Spitex-Zentrale: Betriebsleiterin Corinna Ganzoni (vorne rechts), Vereinspräsidentin Nicole Graf (stehend) und die Mitarbeiterinnen schätzen insbesondere die hellen, komfortablen Arbeitsräume. SL

Blick in die neue Spitex-Zentrale: Betriebsleiterin Corinna Ganzoni (vorne rechts), Vereinspräsidentin Nicole Graf (stehend) und die Mitarbeiterinnen schätzen insbesondere die hellen, komfortablen Arbeitsräume. SL

Die regionale Spitex-Organisation hat am Fliederweg1 einen neuen Stützpunkt bezogen. Damit ist man nach 16 Jahren erstmals umgezogen. In der ehemaligen Arztpraxis, hat man nun fast doppelt so viel Platz.

Nach 16 Jahren vollzog die Spitex einen Domizilwechsel. Sie zügelte ins Erdgeschoss des Wohngebäudes Fliederweg 1 in Bremgarten.

Dort steht der Organisation, nach einem Innenumbau der früheren Arztpraxis Binkert und der benachbarten Parterre-Wohnung, mehr Platz zur Verfügung: rund 250 m2 statt 150. Der neue Stützpunkt bietet den auf 24 Personen angewachsenen Spitex-Team angemessene Räumlichkeiten mit Garderobe, Sitzungszimmer, Pausenraum und komfortablen Stützpunkt-Arbeitsplätzen.

Laut Spitex-Betriebsleiterin Corinna Ganzoni und Spitexpräsidentin Nicole Graf sind die Räume «für unsere Organisation ein grosser Schritt nach vorne». Die Spitex könne jetzt die Funktion einer Anlaufstelle bei Fragen und Problemen der Leute professioneller und auch diskreter ausüben.

Für persönliche Gespräche steht ein separates Besprechungszimmer zur Verfügung. Zudem hat man nun ein Behandlungszimmer, ein kleines Ambulatorium, das beispielsweise für die Wundversorgung oder eine Spritze benützt wird. Überdies können die Spitex-Materialien nun übersichtlich gelagert werden.

Eine Stunde je Bewohner

In ihrem Einzugsgebiet Bremgarten, Zufikon, Eggenwil mit den 13 000 Bewohnern leistete die Spitex letztes Jahr 13 000 Einsatzstunden, davon 9400 in der Personenpflege zu Hause und 3600 in der Haushilfe.

Macht im Schnitt also genau eine Stunde je Bewohner des Einzugsgebiets; ausserdem liefert ein fünfköpfiges Fahrerteam im Auftrag der Spitex jährlich rund 4000 warme Mahlzeiten aus.

Die jährlichen Ausgaben der Spitex-Organisation betragen aktuell rund 1,4 Mio. Franken, wobei die Lohnsumme mit einer Million zu Buche schlägt. Gut die Hälfte des Gesamtertrags resultiert aus Direktleistungen bei den Klientinnen und Klienten, wobei es sich hauptsächlich um Abgeltungen von Krankenversicherern handelt.

Die Restfinanzierung der Spitex-Organisation setzt sich zusammen aus Beiträgen der Vertragsgemeinden Bremgarten, Zufikon und Eggenwil von rund einer halben Million Franken, aus Jahresbeiträgen von Vereinsmitgliedern und aus Spenden.

Zwei Elektroautos mit Ladestation

Die Spitex-Organisation Region Bremgarten hat nicht nur neue Räumlichkeiten, sondern auch zwei neue Autos, zwei Elektrofahrzeuge Renault Zoe. Die emissionsfreien Autos ersetzen zwei ältere Benziner-Fahrzeuge der kleinen Spitex-Flotte, die weiterhin drei Fahrzeuge zählt. In der Tiefgarage am Fliederweg sind zwei Ladestationen installiert worden, damit die strombetriebenen neuen Autos jederzeit funktionstüchtig sind.

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