Die Buche ist in Villmergen fest verwurzelt. Seit 138 Jahren steht sie an einer Kreuzung. Doch die Strasse soll hier ausgebaut werden. Und weil die Strasseneinfahrt verkehrstechnisch nicht sicher sei, soll der Baum verschwinden.

Dagegen regt sich Widerstand. Sandra Inderbitzin hat nicht nur eine Petition für den Erhalt der Buche lanciert und 200 Unterschriften gesammelt, sie hat die Petition bereits beim Kanton abgegeben.

Das geplante Fällen der Buche sei «überhaupt keine Lösung», sagt sie gegenüber «TeleM1». «Wo ein Wille ist, ist ein Weg und es gibt für jedes Problem eine Lösung», gibt sie sich überzeugt.

Dem Gemeinderat scheinen die Hände gebunden. Es handle sich um ein kantonales Projekt, führt zumindest Ammann Ueli Lütolf gegenüber «TeleM1» aus. Er hält aber auch fest: «Die Buche passt einfach nicht in das Projekt.» Die Anpassungen wären nicht verhältnismässig. Zudem seien als Ersatz «naturnahe Gestaltungen» vorgesehen.

Sandra Inderbitzin will sich damit nicht zufrieden geben. «Bei der Gemeinde hat man sich überhaupt nicht dieser Sache angenommen», kritisiert sie. Man könnte um den Baum herum bauen oder das geplante Trottoir gegenüber auf die Höhe des Baums anpassen. Dann würden die Autos trotzdem durchkommen, glaubt sie. (pz)

Uralte Buche soll in Villmergen muss gefällt werden

Baum in Villmergen muss gefällt werden