Die Spitex Muri ist mehr als die Versorgung im Bereich der ambulanten Hilfe und Pflege zu Hause. Aufgrund der Aufgabe der Dienstleistungen der ambulanten Onkologiepflege der Krebsliga Aargau wurden sieben Regionalzentren durch den Spitex Verband AG auf den 1. April 2017 eingeführt. Der Spitex Muri wurde ein Zentrum als eigener Geschäftsbetrieb angehängt, um die bestehende Infrastruktur nutzen zu können, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen. Mit sieben umliegenden Spitex- Organisationen wurden Leistungsvereinbarungen der spezialisierten palliativen Pflege abgeschlossen, wie Präsidentin Franziska Stenico im Jahresbericht der Spitex Muri und Umgebung festhält. Somit werden palliative Dienstleistungen in 43 Gemeinden im Freiamt angeboten.

In einem Monat gestartet

«Dank einer rückzahlbaren, zinslosen Anstossfinanzierung durch die Firma Medica, Zürich, war es uns möglich, den Dienst innerhalb von einem Monat zu starten». Die Finanzierung der Dienstleistungen sei geregelt durch einen kantonal deklarierten Stundentarif der Gemeinden, Krankenkasseleistungen und der Patientenbeteiligung. «Der Dienst ist sehr gut gestartet und leistet wertvolle Begleitarbeit bei Krebsbetroffenen, Palliativpatienten und betreuenden Angehörigen als Unterstützung und Beratung».

Mehr Klienten

Die Spitex Muri und Umgebung hat im letzten Jahr 306 Klientinnen und Klienten betreut, 47 mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurden 14 329 Einsatzstunden verrechnet, davon 13 387 in der Krankenpflege und 942 in der Hauswirtschaft. Der Ertrag inklusive Gemeindebeiträge von 1,1 Mio. Franken beläuft sich auf 2,24 Mio. Franken. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 4658 Franken; allein der Personalaufwand beträgt 1,963 Mio. Franken. Das Budget 2018 bewegt sich in einer ähnlichen Grössenordnung. Die Generalversammlung findet am 24. Mai, 19 Uhr, im Dachsaal der Pflegi Muri statt. (ES)