Vor anderthalb Wochen war laut Regionaljournal im Alterszentrum Bärenmatte Bremgarten erstmals ein Bewohner vom Noro-Virus befallen. Die Patienten leiden unter Durchfall und Erbrechen. «Sofort haben wir unser Konzept in Kraft gesetzt», sagt Geschäftsleiter Otto J. Zeller gegenüber AZ Online. Die Betroffenen Bewohner werden soweit möglich isoliert. Die Pflegenden müssen Schutzmasken und spezielle Kleider tragen.

Regelmässig müssen sie sich desinfiszieren. Das Essen wird den befallenen nur noch auf Einweggeschirr serviert. Dieses wird im Zimmer in einen Abfallsack gesteckt. Die Bettwäsche wird gesondert gereinigt. «Alle Abteilungen des Zentrums haben sind an die Schutzvorschriften zu halten», sagt Zeller. Die Zimmer von wieder Genesenen werden grossflächig desinfisziert. Er nimmt an, dass die Quarantäne am Montag aufgehoben werden kann: «Voraussetzung, das Haus ist 48 Stunden virenfrei.»

Möglicherweise durch Besucher angesteckt

Wie das Virus ins Alterszentrum kan, vermag Zeller nicht zu sagen: «Meist sind es aber Besucher, von denen die Ansteckung aus geht.» Von der Quarantäne betroffen ist auch der externe Mahlzeitendienst. Diesen hat die Spitex Region Bremgarten übernommen und für einige Haushalte wurden separate Lösungen gefunden.

Im Alterszentrum ht man Erfahrungen mit der Bekämpfung des Noro-Virus, bereits von 2 Jahren musste das Haus deswegen unter Quarantäne gestellt werden.

Das Alterszentrum Bärenmatte wird durch den Gemeindeverband Regionale Alterszentren Bremgarten, Mutschellen, Kelleramt betrieben. Eröffnet wurde es 1984 und 2004 im grossen Stil renoviert.