Aristau
Nicht nur die Schulzimmer sind neu: Das Gebäude wurde nutzungsoptimiert

Mit dem Ausbau und der Sanierung der Räumlichkeiten geht die Schule mit frischem Elan in die Zukunft

Eddy Schambron
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Schulleiter Stefan Woodtli freut sich zusammen mit den Schulkindern über die gelungene Sanierung der Schulanlage und über die zukunftsgerichteten Projekte. ES

Schulleiter Stefan Woodtli freut sich zusammen mit den Schulkindern über die gelungene Sanierung der Schulanlage und über die zukunftsgerichteten Projekte. ES

Eddy Schambron

Vieles ist neu an der Schule Aristau – nicht nur im Schulhaus. Aber am augenscheinlichsten ist die Sanierung der Räumlichkeiten. Am Einweihungsfest freute sich Gemeindeammann René Meier, was aus dem Kredit von 1,68 Mio. Franken geworden ist.

«Das Ziel der Gemeinde, eine Nutzungsoptimierung der Anlage, die Sanierung der Räumlichkeiten und eine generelle Aktualisierung ist erreicht worden». Tatsächlich hat sich die Schulanlage von Aristau wesentlich verändert: Aus dem Militärwaschraum beispielsweise wurde der Raum für die Musikgrundschule, «das Schmuckstück es ganzen Umbaus», wie Vizeammann und Schulpflegepräsidentin Diana Wittwer bemerkt.

Die rund 100 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrkräfte haben heute schöne und zeitgemässe Verhältnisse für einen effizienten Unterricht. Davon konnten die sich die Gäste an der Einweihungsfeier bei einem Rundgang überzeugen.

Umrahmt wurde die Feier durch die Kinder selber und durch die Kindertanzgruppe der Trachtengruppe Merenschwand. Die reformierte Pfarrerin Bettina Lukoschus und der katholische Seelsorger Stefan Heinzmann segneten das Werk ein.

Zusätzliche Anforderungen

«Die Sanierung war einerseits notwendig, weil das 1969 erbauten Schulhaus doch ziemlich in die Jahre gekommen war. Andererseits stellt die Umstellung auf sechs Primarschulklassen zusätzliche Anforderungen», machte Wittwer deutlich.

Aus grossdimensionierten Vorräumen und Garderoben wurden neue Gruppenräume oder das Büro des Schulleiters und des Sekretariats geschaffen. Selbstverständlich wurden die ganzen WC- und Duschanlagen komplett erneuert. Mit der Sanierung einher ging die Auswechslung des ganzen Mobiliars; die alten Schulpulte und Stühle leisten heute in Sri Lanka weiterhin ihren Dienst.

Neues Leitbild

Neu ist aber nicht nur die Hülle in Aristau. Schulpflege, Schulleitung und Lehrkräfte haben ein neues Leitbild erarbeitet. «Wir haben unserer Schule ein Profil gegeben und machen damit unsere Werte transparent», betonte Schulleiter Stefan Woodtli.

Ein oder zwei Leitsätze werden jeweils zum Jahresmotto; dieses Jahr geht es um «Respekt und Vertrauen». Neu an der Schule ist auch die Einführung der Basisschrift in der 1. Klasse und die Einführung von Elternbesuchstagen.

Damit wird das Konzept Zusammenarbeit Schule und Eltern konkret umgesetzt. Bereits in Angriff genommen wurde das Präventionsprojekt «Ich und mein Körper«, Sexualerziehung mit dem Weissen Kreuz, das Projekt Generationen im Klassenzimmer, eine Steuergruppe aus Schulleiter, Lehrpersonen und Sekretariat sowie die «Semesterinformationen», welche der externen Kommunikation dienen.

Alles im grünen Bereich

Schliesslich freuen sich Woodtli, der neben seiner Tätigkeit als Stufenleiter an der Schule Merenschwand erst ein Jahr auch als Schulleiter in Aristau arbeitet, dass bei der Externen Schulevaluation alle Ampeln auf grün stehen.

Schulführung und Lehrpersonen seien in der neuen Zusammensetzung erfolgreich gestartet, kommt die Schulevaluation, eine Überprüfung durch Expertinnen und Experten im Auftrag des Departementes Bildung, Kultur und Sport, zum Schluss.

Es werde an der Schule ziel- und lösungsorientiert gehandelt und der neue Schulleiter habe viel Erfahrung und Wissen mitgebracht. «Wir haben sehr gute, teils überdurchschnittliche Werte bei den Umfragen zum Unterrichtsklima, Elternzufriedenheit und Arbeitsklima der Lehrpersonen», macht Woodtli deutlich. Auch die Zusammenarbeit mit der Schulpflege sei sehr gut.

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