Das helle Holz des neuen Forstmagazins leuchtet aus dem nassen Grau am Waldrand heraus, einzig der Revierförster strahlt noch mehr: Leonz Küng ist glücklich über das neue Gebäude, das seine Angestellten und er im Januar beziehen konnten. Pünktlich auf Ende Jahr wurde es nach zehnmonatiger Bauzeit fertiggestellt.

«Nur das Büro ist noch im alten Magazin. Alles andere ist gezügelt.» Schon nach so kurzer Zeit möchte das Team, das im Sommer aus sechs, im Winter aus zwölf Forstwarten und Lehrlingen besteht, sein neues Magazin nicht mehr missen: «Dank der grossen Garage können wir sogar unsere grössten Maschinen und Traktoren im Trockenen und an der Wärme warten. Und die nassen Kleider können wir in den neuen Trocknungsschränken aufhängen», so Küng.

Alles an einem Ort

Gebaut hat das neue Forstmagazin die Ortsbürgergemeinde Bremgarten, dafür hat sie einen Kredit von 1,14 Mio. Franken genehmigt. Der Forstbetrieb Wagenrain, zu dessen Gebiet neben dem Wald des Reuss-städtchens auch jene von Wohlen, Waltenschwil, Dottikon und Hägglingen gehören, ist eingemietet. «Das neue Magazin ist schön und gross, wir sind stolz darauf. Aber die Dimensionen sind nichts Spezielles, das ist heute Standard», relativiert der Revierförster. Oberförster Toni Bürgi fügt hinzu: «Wir machen einen Jahresumsatz von rund 2,8 Millionen, da brauchen wir genügend Platz.»

Durch das grosse neue Gebäude hat der Forstbetrieb Wagenrain nun alles an einem Ort und braucht auch keine externen Lagerhäuser mehr. Die ehemaligen Forstmagazine in Wohlen und Hägglingen sollen umgenutzt werden. Und das baufällige alte Magazin in Bremgarten, das auf dem «Schafboden» nur einen Steinwurf vom neuen entfernt steht, wird höchstens noch als Lager dienen. Stadtammann Raimond Tellenbach ist begeistert vom neuen Gebäude: «Die Forstwarte arbeiten hart bei jeder Witterung. Wir sind froh, dass sie nun ein modernes, trockenes und warmes Forstmagazin haben.»