Muri
Neues Café im Tria-Center: In der «Genussoase» gibts den Kaffee zur Schoggi

Burkard und Regula Kreyenbühl eröffnen im Tria-Center in Muri ein neues Café mit integrierter Bäckerei-Konditorei. Und bei ihnen soll es keine Standard-Produkte geben. «Wir wollen unseren Gästen Qualität garantieren.»

Eddy Schambron
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Regula und Burkard Kreyenbühl mit Filialleiterin Mirjam Etterlin (Mitte) im neuen Café im Tria-Center. ES

Regula und Burkard Kreyenbühl mit Filialleiterin Mirjam Etterlin (Mitte) im neuen Café im Tria-Center. ES

Im Tria-Center eröffnen heute Regula und Burkard Kreyenbühl ihre «Genuss-Oase», wie sie das neue Café mit angegliederter Verkaufstheke für Backwaren selber nennen.

Hier verkaufen sie nicht nur das gesamte Sortiment, wie sie es auch an der Zürcherstrasse 18 anbieten, sondern erheben zum Beispiel den Anspruch, den besten Kaffee weit und breit zu brauen.

Mit Extra-Ausbildung

«Was wir im Bereich Schokolade in unserer Bäckerei-Konditorei anbieten, nämlich höchsten Genuss, wollen wir auch mit dem Kaffee erreichen», erklärt Inhaber Burkard («Buki») Kreyenbühl.

Schokolade und Kaffee würden sich geschmacklich hervorragend ergänzen. Kreyenbühl zusammen mit seiner Frau und drei weiteren Angestellten einen Barista-Kurs absolviert und den Kurs mit einem Diplom abgeschlossen.

So sind sie in der Lage, die Kaffeezubereitung als echtes Handwerk auszuüben. «Wir zelebrieren Kaffee».

Die Kaffeebohnen kaufen sie bei der Kaffeerösterei Rast in Ebikon ein, welche im persönlichen Kontakt mit Plantagenbesitzern steht. «Das garantiert uns die Qualität, die wir unseren Gästen bieten wollen», betont Regula Kreyenbühl.

Geführt wird das Café von Mirjam Etterlin als Filialleiterin, es ist sieben Tage in der Woche geöffnet, und zwar werktags von 6 bis 18.30 Uhr, am Samstag von 7 bis 17 Uhr und am Sonntag von 8 bis 17 Uhr.

Das Zmittag auf der Wähe

Mittagessen im üblichen Sinne gibt es im Café Kreyenbühl nicht. «Wir können und wollen keine traditionellen Mittagsmenü anbieten», betonen die beiden.

Das heisst aber nicht, dass man sich über Mittag nicht schnell, gesund und schmackhaft verpflegen könnte. «Wir setzen auf nahrhafte Suppen und die Menüwähe. Das beherrschen wir als Bäcker, und so bringen wir Abwechslung ins Verpflegungsangebot in Muri.»

Bei der Mittagswähe wird beispielsweise ein Riz Casimir mit einer Wähe verbunden. Es wird aber auch die Bernerplatte-Wähe oder – vegetarisch – die Ratatouille-Wähe geben.

Selbstverständlich kommen auch traditionelle Bäckerangebote wie Flammkuchen oder Sandwiches zum Verkauf.

Rohstoffe aus der Region

Wenn möglich, beziehen «Buki» und Regula Kreyenbühl die Rohstoffe aus der Region. «Das ist uns sehr wichtig.» Das Freiamt, sagen sie, sei diesbezüglich ihre Schatzkiste.

Die veredelten Produkte aus dieser Schatzkiste sind ab sofort auch in ihrem Café, das innen 40 und überdacht im Aussenbereich 45 Sitzplätze bietet, zu geniessen. Damit alles reibungslos klappt, wurden vier Personen neu eingestellt. Somit beschäftigt die Bäckerei-Konditorei Kreyenbühl jetzt 33 Personen.

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