Sins

Neuer Posten in Sins: Regionalpolizei erhöht ihre Präsenz im oberen Freiamt

Daniel Selm und Roland Vogler (von rechts) von der Repol Muri im Gebiet Freudenberg Sins im Gespräch mit dem Anwohner René Stämpfli.ES

Daniel Selm und Roland Vogler (von rechts) von der Repol Muri im Gebiet Freudenberg Sins im Gespräch mit dem Anwohner René Stämpfli.ES

Mehr Personal, mehr Patrouillen, mehr Sicherheitsgefühl für die Bevölkerung: Die Regionalpolizei Muri verstärkt ihr Korps für 2015 um drei Beamte.

Mit der Aufstockung des Personalbestandes um drei Leute erhält die Regionalpolizei Muri die Möglichkeit, auch in Sins einen Polizeiposten zu eröffnen. «Damit können wir einem Bedürfnis der Bevölkerung nach stärkerer Polizeipräsenz auch im oberen Teil des Freiamtes entgegenkommen», sagt Erich Holliger, Chef der Repol Muri.

Der Polizeiposten der Kantonspolizei in Sins war nämlich seit längerer Zeit nicht mehr regelmässig besetzt und ist aufgehoben worden. Gegenwärtig werden in Sins die passenden Räumlichkeiten gesucht mit dem Ziel, ab 2015 mindestens drei bis vier Polizistinnen und Polizisten von hier aus arbeiten zu lassen.

Mit der Annahme der Polizeiinitiative muss ab 1. Januar 2017 im Kanton Aargau ein Polizeibestand von einer Person auf 700 Einwohner erfüllt sein. Von den gesamten Polizeistellen geht ein Drittel davon an die Regionalpolizeien, zwei Drittel an die Kantonspolizei, die den Bezirk Muri im kriminalpolizeilichen Bereich von Muri oder Baden aus versorgt.

Die Regionalpolizei Muri wird damit um drei neue Stellen aufgestockt; die 18 Vertragsgemeinden haben die entsprechenden Kosten in ihre Budgets für 2015 aufgenommen.

Der neue Polizeiposten Sins erhöht nicht nur die Polizeipräsenz in den südlichsten Gemeinden, sondern entlastet auch den Standort Muri der Repol. «Die Büros im Amtshaus Muri sind ausgelastet, weitere Räume stehen nicht zur Verfügung. Ein Ausweichen auf externe Büros ist unumgänglich», hält Holliger fest.

Der Gemeinderat Sins prüfe Varianten, die Polizei im Oberfreiamt der Bevölkerung wieder näher zu bringen. Die zusätzlichen Polizeistellen dienten aber dem ganzen Gebiet, wie Holliger betont. «Das gesamte Patrouillenmanagement der Repol wird auf diesen Zeitpunkt hin angepasst. Es können wesentlich mehr Patrouillen, vor allem während den Abend- und Nachtzeiten, durchgeführt werden.»

Die sichtbare polizeiliche Präsenz sei eines der zentralsten Mittel zur Steigerung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung und für die Repol oberstes Ziel.

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