Beinwil
Neuer Obmann für die ehemaligen Posthalter

Die Vereinigung der aargauischen pensionierten Posthalter vollzog diese Woche den Wechsel in ihrer Leitung auf hoher See, anlässlich eines Ausflugs ins Seetal mit Schifffahrt auf dem Hallwilersee.

Peter Siegrist
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Peniosnierten-Vereinigung

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D «Wir haben 1995 bewusst nur eine einfache Gesellschaft gegründet», sagt Obmann und Gründungsmitglied Heiner Pfaff aus Reinach. Zu Beginn hatte die Vereinigung 57 Mitglieder, heute sind es um die 100.

Die aargauische Vereinigung der ehemaligen Posthalter ist klar strukturiert. Schon bald nach der Gründung haben Heiner Pfaff, Kurt Neuenschwander und Ernst Bäni die Vereinigung regionalisiert. Sechs Regionalleiter sind ab 1999 Ansprechpartner für die Mitglieder.

Diese Woche übergaben Heiner Pfaff, Erich Troxler und Adolf Brugger ihre Funktion als Regionalleiter an Ruth Lehner, Arthur Stäuble und René Schmid.

Keines der Neumitglieder jünger als 65 Jahre

Das Besondere der Vereinigung sei natürlich, dass die Neumitglieder in ihren Reihen mindestens 65 Jahre alt seien, sagt Pfaff. Und Austritte gäbe es auch durch höhere Gewalt, seit 1995 sind 42 Mitglieder verstorben. Jetzt, wo die Post anders organisiert ist und die Postbüros landauf landab verschwinden, gibt es auch keine Posthalter mehr in den Dörfern. «Eigentlich sind wir ein Auslaufmodell», sagt Pfaff, der dieses Jahr auch seinen 80. Geburtstag feiert. Dies sei auch der Grund gewesen, jetzt sein Amt als Obmann in jüngere Hände zu legen. Neuer Obmann ist ab Januar 2014 Mario Brehm aus dem Freiamt.

Die Vereinigung führt jährlich zwei Anlässe durch, Besichtigungen oder Ausflüge. Dass dazu auch die Pflege der Geselligkeit gehört, ist für Pfaff ganz wichtig. «Bei uns treffen sich ehemalige Berufskollegen aus dem ganzen Kanton. In der Regel nähmen rund 40 Personen an den Anlässen teil. Die Hallwilersee-Exkursion lockte sogar 60 Mitglieder an.

Fester Bestandteil sind in der Vereinigung die Geburtstagsbesuche. «Ab dem 75. Geburtstag besuchen wir unsere Mitglieder alle fünf Jahre», sagt Heiner Pfaff. Die Regionalleiter hätten seit der Gründung vor 18 Jahren über 200 Besuche gemacht.

Es sei bis heute überhaupt nie schwierig gewesen, Mitglieder zu finden, um vakante Funktionen neu zu besetzen , sagt Pfaff, «es findet sich immer jemand, der bereit ist, etwas für die Vereinigung zu tun.»

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