Auf dem Grundstück kann nicht einfach frisch von der Leber weg geplant und gebaut werden. Die Dorfzone dient der baulichen Einheit und der Eigenart sowie dem Schutz geschichtlich und architektonisch wertvoller Gebäude.

Es sind öffentliche Bauten, Geschäfts- und Wohnhäuser sowie entsprechend den örtlichen Verhältnissen mässig störende Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe zugelassen. Der Dorfcharakter darf durch Neu- und Umbauen nicht beeinträchtigt werden.

Bauliche Veränderungen sind der bestehenden Substanz anzupassen, hält die Gemeinde zum Baugesuch fest. Die Neubauten müssen sich schliesslich bezüglich kubischer Erscheinung, Stellung, Fassaden- und Dachgestaltung ins Dorfbild einordnen. Vorgärten und Hinterhöfe sind entsprechend zu gestalten und zu bepflanzen.

Altersgerechtes Wohnen mitten im Dorf

Von den insgesamt 15 Wohnungen, die Jan Suter-Ambauen und Walter Ambauen-Wüthrich, Beinwil, bauen wollen, weisen zehn dreieinhalb, vier zweieinhalb und eine viereinhalb Zimmer auf.

Dank ihrer Grösse und Lage ermöglichen sie auch altersgerechtes Wohnen mitten im Dorf. Die Baukosten werden auf 4,8 Mio. Franken veranschlagt. Die beiden von der Tripol Architekten AG, Luzern, entworfenen Gebäude sind fast identisch, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung auf das Areal gestellt. Gemeinsam ist ihnen eine Tiefgarage mit 19 Abstellplätzen.