Wohlen

Nach sechs Jahren war es am Zamba Loca erstmals trocken

Rund 3000 zufriedene und gut gelaunte Besucherinnen und Besucher am sechsten Zamba Loca Open-Air-Festival. Beim Aufeinandertreffen der verschiedenen Szenen blieb alles friedlich.

Drei Tage konnten Musikfreunde verschiedenster Stilrichtungen am Zamba Loca Open Air in Wohlen drei Tage ein buntes Festival geniessen. Die Organisatoren rechnen für die sechste Veranstaltung mit rund 3000 Besuchern.

Zamba Loca startete mit einem Graffiti-Jam und Bluesmusik von «Bluejay» am Donnerstag. Am Freitag und Samstag kam das Festival richtig in Schwung. Auf der Hauptbühne gab es Live-Musik zu hören.

Viele Bands kamen aus der Schweiz. Besonders freuten sich die Organisatoren, dass sie die bekannte Gruppe «Death by Chocolate» hatten engagieren können. Ein Heimspiel absolvierte die Wohler Rock-Band «Melopea».

Als internationale Acts spielten «The Black Explosion» aus Schweden. Für die Fans von Goa und Elektro legten DJs und Live-Acts wie «D-Nox & Beckers» im Zirkuszelt auf. Unbekannte Künstler, die ihr Können gern einem grösseren Publikum präsentieren wollten, konnten ihren Traum bei «Deine 10 Minuten» in die Tat umsetzen. Die Sessions waren rasch total ausgebucht.

Positives Feedback

Dem gemischten Publikum gefielen Stimmung und Atmosphäre sehr. Natalie, Barbara, Adrian und Katja aus Wohlen freuten sich besonders über den Auftritt von «Melopea». Geärgert hat sie. dass in der Nacht Velos gestohlen wurden und mit der Musik um vier Uhr morgens Schluss war.

Sonst wäre aber alles super und man könne viele nette Leute kennenlernen. Ebenfalls aus Wohlen kamen Rolf und sein Sohn Miro. Er sei bisher bei jedem Zamba Loca dabei gewesen, sagte Rolf. Die Musik sei gut und das Festival eine prima Veranstaltung.

Mit Tochter Maja besuchten Sabrina und Roberto das Open Air. Das Einzige was bei ihnen nicht so gut ankam, war – wie schon von Natalie, Barbara, Adrian und Katja erwähnt – der Schluss um vier Uhr in der Früh.

«Aber so ist nun einmal das Gesetz», hielt Roberto fest. Ansonsten gefalle ihnen das Zamba Loca sehr. Aus Aarau kamen Yael und Christof angereist. «Wir sind vor allem wegen der elektronischen Musik hier», sagten sie». Tobi und Rico aus St. Gallen engagierten sich als Helfer.

Ihrer Ansicht nach gibt es Plastik- und Holzfestivals, das Zamba Loca gehöre eindeutig zu den Holzigen, sprich den Guten. «Es gefällt uns hier besser als sehr gut», meinte Tobi.

«Wir sind zufrieden mit dem Verlauf des Festivals», hielt Christian Döbeli vom OK fest. «Obwohl hier viele Leute aus unterschiedliche Szenen aufeinandertreffen, ist alles sehr friedlich.»

Es sei ausserdem toll, wie die Anwohner das bunte Zamba Loca akzeptieren. Döbeli fügte hinzu: «Und dann ist auch noch das Wetter tipptopp, das erste Mal, seit es dieses Open Air gibt, ist es durchgehend trocken.»

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