Ringen

Nach der Halbzeitführung keimte die Hoffnung auf

Der Freiämter Ringer musste sich geschlagen geben. (Archivbild)

Nico Küng

Der Freiämter Ringer musste sich geschlagen geben. (Archivbild)

Vier fast perfekte Kämpfe der RS Freiamt gegen den RC Willisau Lions verschafften Spannung in der Nationalliga A.

Nach einer 11:6-Halbzeitführung kam bei der RS Freiamt in Willisau Hoffnung auf. Hoffnung, dass man ein Duell, das auf dem Papier auf einen Sieg der Luzerner hindeutete, doch noch für sich entscheiden könnte.

Grund dafür waren vier beinahe perfekte Kämpfe. Dabei stach Nino Leutert heraus, der taktisch abgebrüht und mit viel Überzeugung ans Werk ging. Der Prestige-Sieg gegen Dimitar Sandov war die logische Folge davon. Roman Zurfluh und Flurin Meier standen dem Ottenbacher in nichts nach und überzeugten mit weiteren zwei Siegen. Für den vierten und letzten Einzelerfolg der stark ersatzgeschwächten Aargauer war Randy Vock zuständig. Ohne in Bedrängnis zu kommen, holte er drei weitere Mannschaftspunkte.

Eine grenzwertige Viererbewertung

Nach dieser Vorlage hätten es nach der Pause Reto Gisler gegen Andreas Reichmuth und Marc Weber gegen Jonas in der Hand gehabt, den Kampf offen zu halten. Beide verloren aber hauchdünn. Ärgerlich und unglücklich kann man die Niederlage von Weber bezeichnen. Nach einer grenzwertigen Viererwertung mit folgendem Überdreher lag Weber nach wenigen Sekunden mit 0:6 hinten. Den Rest des Kampfs diktierte der Gastringer gegen den ehemaligen Spitzenringer.

Die weiteren drei Niederlagen von Nico Küng, Joel Meier und Sascha Rüttimann waren voraussehbar. Der RC Willisau Lions konnte entsprechend die Begegnung mit 21:14 für sich entscheiden. Am Schluss ist zu bilanzieren, dass Freiamt trotz Niederlage mit erhobenem Hauptes den anstehenden entscheidenden Duellen gegen Hergiswil und Schattdorf entgegenschauen kann.

Telegramm
57 kg Freistil: Flurin Meier – Florian Meier 3:0 (6:0); 61 kg Greco: Nino Leutert – Dimitar Sandov 2:1 (5:3); 65 kg F: Randy Vock – Mansur Mavlaev 3:0 (8:0); 70 kg G: Sascha Rüttimann – Roger Heiniger 0:4 (0:17); 74 kg F: Nico Küng – Tobias Portmann 0:4 (0:16); 74 kg G: Joel Meier – Michael Portmann 1:3 (10:21); 79 kg F: Reto Gisler – Andreas Reichmuth 1:2 (2:3); 86 kg G: Marc Weber – Jonas Bossert 1:2 (5:6); 97 kg F: Ainodin Ahmadi – Samuel Scherrer 0:4 (0:15); 130 kg G: Roman Zurfluh – Dominik Bossert 3:1 (9:4).
Bemerkungen: 800 Zuschauer; Kampfrichter: Kilian Motzer

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