Andreas Döbeli und Joel Strebel sind am Eidgenössischen in Zug durchmarschiert und haben Eichenlaub geholt. Damit sind sie, 15 Jahre nach Stefan Strebel, dem das als bisher letztem Freiämter 2004 in Luzern gelungen ist, die neuen Freiämter Bösen.

Einmalig in der Geschichte des Schwingklubs Freiamt

Zwei Freiämter als Kranzer am gleichen Eidgenössischen – das hat es in der Geschichte des Schwingklubs Freiamt noch nie gegeben und darf dementsprechend gefeiert werden. Der offizielle Empfang für die beiden erfolgreichen Schwinger findet morgen Freitag, 30. August, 19 Uhr, in der Mehrzweckhalle Sarmenstorf statt. Er wird von Aristau und Sarmenstorf – den Wohnorten von Döbeli und Strebel – gemeinsam ausgerichtet, zusammen mit dem Schwingklub Freiamt. Der Anlass ist öffentlich. Eingeladen sind die Bevölkerung der beiden Gemeinden Aristau und Sarmenstorf ebenso wie alle Schwingerfreunde.

Andreas Döbeli und Joel Strebel hatte man einen Kranzgewinn in Zug durchaus zugetraut. Besonders Döbeli hat am ersten Tag mit drei Siegen und einem Gestellten aber dennoch überrascht. Für Strebel sah es am Samstagabend nach zwei Siegen und zwei Niederlagen noch nicht so gut aus. Dafür ist er am Sonntag mit drei Siegen hintereinander durchmarschiert. Mit den Rängen 6c und 11c am Eidgenössischen haben sich die beiden nun definitiv in der Schwingerelite etabliert.

Gratuliert werden darf am Freitag einem weiteren jungen Sarmenstorfer Schwinger. Lukas Döbeli, Bruder von Andreas, hat den Kranz nur um einen halben Punkt verpasst. Für den 19-Jährigen doppelt ärgerlich, weil ihm vor drei Jahren in Estavayer sogar nur ein Viertelpunkt gefehlt hat. Mit vier Siegen, vier Niederlagen und dem Schlussrang 13b gehörte aber auch er in Zug zu den Besten.

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