Bettwil
Nach 35 Jahren und stetem Wachstum ist ein Neubau nötig

Weil der Platz am jetzigen Standort in Bettwil zu knapp wurde, realisiert die Meierelektro AG nicht weit davon entfernt einen Neubau.

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Spatenstich mit Kurt und Helen Meier, Kurt Meier junior, den Architekten, der Belegschaft und Handwerkern der am Bau beteiligten Unternehmen.

Spatenstich mit Kurt und Helen Meier, Kurt Meier junior, den Architekten, der Belegschaft und Handwerkern der am Bau beteiligten Unternehmen.

ES

Zum 35-Jahr-Jubiläum der Meierelektro AG in Bettwil gab es einen Spatenstich: In der Dorfzone wird ein Neubau erstellt, der nicht nur den in den letzten Jahrzehnten stetig gewachsenen Fachbetrieb aufnimmt, sondern auch vier Wohnungen beinhaltet. «Unser heutiges Betriebsgebäude wurde einfach zu klein, wir sind froh, dass wir in der Gemeinde eine Lösung finden konnten», sagt Seniorchef Kurt Meier.

Froh ist auch Gemeinderat Kurt Brunner: «Es ist gut, dass der Betrieb in Bettwil bleiben kann». Er zeigte sich glücklich, dass es mit dem Neubau nach langen Vorbereitungen jetzt vorwärtsgehen kann. Tatsächlich dauerte es seine Zeit, bis die Baubewilligung vorlag. Die spezielle Lage in der Dorfzone, nahe am Bach, bedingte auch die Zusammenarbeit mit dem Kanton und forderte von der Bauherrschaft gewisse Kompromisse. Aber Meier ist zufrieden: «Auch wenn es jetzt etwas länger gedauert hat, bis wir mit dem Bauen anfangen können, sind wir zufrieden mit dem Resultat der Verhandlungen. Das Projekt ist besser geworden.»

Die Architekten Benno Kägi, Tobias Schröder und Roberto Di Mercurio vom Büro Kaegi und Partner AG, Waltenschwil, sahen sich vor eine herausfordernde Aufgabe gestellt, machte Schröder klar. «Die Bettwiler Dorfzone ist eine der unberührtesten im ganzen Kanton, das verlangt besondere Aufmerksamkeit.» Bereits 2011 wurden die ersten Skizzen für einen Neubau gezeichnet. «Die Bauzeit wird wesentlich kürzer sein als die Planungszeit», meinte er beim Spatenstich. Er rechnet mit 15 Monaten.

Familienbetrieb

Die Geschichte des Elektrofachunternehmens begann in einem alten Stall. Dort haben sich Kurt und Helen Meier nach der Gründung des eigenen Geschäftes eingemietet. Kurz darauf konnten sie die alte Käserei mitten im Dorf kaufen und zum neuen geschäftlichen und privaten Domizil umbauen. Die Firma wuchs kontinuierlich; 1990 mussten die alten Geschäftsräumlichkeiten einem Neubau weichen. Inzwischen ist Kurt Meier junior an der Spitze des Unternehmens. 24 Personen, darunter fünf Lehrlinge, kümmern sich um alle Fragen rund um Elektroinstallationen. Seit 1979 wurden insgesamt 22 Lernende ausgebildet. Weiter handelt die Meierelektro AG mit Elektro-Grossgeräten und beliefert die Kundschaft mit Haushaltapparaten aller relevanten Anbieter. (es)