Mutschellen-Reusstal-Kelleramt
«Die Simulation zeigt zu wenige Autos und funktioniert so nicht»: Repla setzt sich weiter für den Knoten Bibenlos ein

An der Vorstandssitzung des Regionalplanungsverbands Mutschellen-Reusstal-Kelleramt wurde vor allem die Verkehrssituation in der Region besprochen.

Melanie Burgener
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Der Regionalplanungsverband Mutschellen-Reusstal-Kelleramt besprach an seiner Vorstandssitzung hauptsächlich die Verkehrssituation der Region.

Der Regionalplanungsverband Mutschellen-Reusstal-Kelleramt besprach an seiner Vorstandssitzung hauptsächlich die Verkehrssituation der Region.

Bild: Melanie Burgener

Die Arbeitsgruppe Verkehr des Regionalplanungsverbandes (Repla) Mutschellen-Reusstal-Kelleramt beschäftigte sich in den vergangenen Monaten mit der Problemkreuzung Bibenlos in Bremgarten. «Die vom Kanton erstellte Simulation zeigt zu wenige Autos und funktioniert so nicht», sagte Repla-Vizepräsident Kurt Diem an der Vorstandssitzung am Dienstagabend. Man werde beim Kanton eine verbesserte Simulation verlangen.

Weiter werde sich die Arbeitsgruppe dafür einsetzen, dass Busse auch in Zukunft durch Mellingen verkehren dürfen. Wäre dies nicht mehr möglich, würde das ÖV-Netz der Region zum Erliegen kommen. Zudem gilt es einen neuen geeigneten Kandidaten für den Vorsitz der Fahrplangruppe zu finden.

Der Knoten Bibenlos in Bremgarten ist ein Nadelöhr in der regionalen Verkehrsplanung.

Der Knoten Bibenlos in Bremgarten ist ein Nadelöhr in der regionalen Verkehrsplanung.

Bild: ian (5.9.2019)

Im Blick haben sie Patrick Stutz aus Jonen, der aktuell für den Gemeinderat kandidiert und Mitinhaber der Postautofirma Rolf Stutz AG ist. In der Gruppe Hochwassermanagement herrsche Funkstille, von den Verantwortlichen aus Aarau kämen keine Rauchzeichen.

Der kantonale Kreisplaner Jürg Frey wurde von den Gemeindevertretenden an der Sitzung auf die aufwendigen Prozesse der Revision Bau- und Nutzungsordnung (BNO) angesprochen. «Wir planen Schritte zur Verschlankung. Aber es wird immer ein komplexer Prozess bleiben, denn die Ansprüche der Bevölkerung stehen immer mehr im Bild», erklärte Frey.

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