Merenschwand

Musikverein rockt voll ab

Der Musikverein Merenschwand setzt für sein Jahreskonzert alles auf eine Karte: Nicht Hose, sondern vielmehr Rock. zvg

Der Musikverein Merenschwand setzt für sein Jahreskonzert alles auf eine Karte: Nicht Hose, sondern vielmehr Rock. zvg

Das 1. Jahreskonzert des Musikvereins stand unter der Leitung von Beat Theiler.

Das Kirchenkonzert war seine Feuertaufe. Die hat Beat Theiler, der neue Dirigent des Musikvereins Merenschwand, bravourös bestanden. Nun folgt noch der Ritterschlag. Am 28. April spielt der MVM in der Mehrzweckhalle sein Jahreskonzert. Dirigent und Musikkommission haben darüber einen ebenso schlichten wie packenden Titel gesetzt: Rock.

Freunde der härteren musikalischen Gangart werden an diesem Abend voll auf ihre Rechnung kommen. Elvis Presleys «See See Rider» eröffnet den Reigen, der mit «See Rock City» den Musikanten dann bestimmt die ersten Schweisstropfen auf die Stirn zaubern wird. «Hard Rock Hallelujah» hat 2006 den European Song Contest gewonnen. Der Song dürfte auch in Merenschwand für Stimmung sorgen. Für «Piano Man» greift Waldhornistin Daria Käppeli zur Mundharmonika und sorgt damit für eine zusätzliche musikalische Nuance. Ansonsten führt sie, bereits zum zweiten Mal, zusammen mit ihrer Bühnenpartnerin Ambra Girarducci durchs Programm.

Höhepunkt: die erste Zugabe

Beat Theiler freut sich auf dieses Programm: «Es wird ein ganz besonderes Konzert, mit Stücken, die man nicht überall zu hören kriegt. Rock ist halt auch ein Stil, der mir speziell liegt.» Nach den Höhepunkten des Konzerts aus seiner Sicht befragt, sagt Theiler: «Die erste Zugabe.» Mehr ist nicht aus dem 30-jährigen Klarinettisten herauszuholen. «Ich hoffe, dass wir so gut spielen, dass die Leute überhaupt eine Zugabe hören wollen, sonst nützt es ja wenig, wenn ich es hier spannend mache», lacht der junge Dirigent, der gerade dabei ist, seine Fähigkeiten im Oberstufenkurs für Blasmusikdirigenten weiter zu verfeinern. Fein ist sicher auch das Menu, das den Konzertbesuchern vor dem Konzert serviert wird. Nach Rolling Stones und Queen, dem Abräumer «Can’t Hold Us» und «Let Me Entertain You» von Robbie Williams gilt der Rest des Abends dem feucht-fröhlichen Beisammensein mit Tombola, Barbetrieb und angeregten Gesprächen darüber, was wohl mit «Carmen zwei Vögel geflogen» gemeint war.

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