Muri

MuriKultur und Gemeinderat bereinigen Misstöne

Urs Pilgrim, Präsident MuriKultur, Caroline Muff, Stiftungsratsmitglied MuriKultur, Gemeinderat Heinz Nater und Gemeindeammann Josef Etterlin (von links). (es)

Fehler eingeräumt

Urs Pilgrim, Präsident MuriKultur, Caroline Muff, Stiftungsratsmitglied MuriKultur, Gemeinderat Heinz Nater und Gemeindeammann Josef Etterlin (von links). (es)

Gemeinderat Heinz Nater und Urs Pilgrim, Präsident der Stiftung MuriKultur, räumen Fehler in der Kommunikation im Zusammenhang mit der Raumnutzung im Klosterbezirk in Muri ein.

Damit reagieren sie auf einen Artikel in der az Aargauerzeitung vom 1. September. In diesem wurde festgehalten, dass MuriKultur in ihrem Eingabebericht an den Kanton offenbar genaue Jahrzahlen genannt hatte, wann die Stiftung über welche Räume verfügt - Räume, die der Gemeinde gehören und in den genannten Zeiträumen gar nicht frei sein können. Mit dieser Eingabe löste MuriKultur Beiträge des Kantons von 100 000 Franken für dieses Jahr und je 150 000 Franken für 2012 und 2013 aus.

Der positive Entscheid des Departementes Bildung, Kultur und Sport (BKS), der Stiftung MuriKultur als kultureller Aargauer Leuchtturm Beiträge an die Betriebskosten zu gewähren, sei aufgrund des Leistungsausweises der Stiftung gefällt worden. Die Frage der Räumlichkeiten habe darauf keinen Einfluss gehabt, betonte Pilgrim.

Er beurteilt heute die Nennung genauer Daten für den Bezug von gemeindeeigenen Räumlichkeiten im Bericht als «ungeschickt» und bedauert, «dass damit gewisse Missverständnisse entstanden sind.»

Die Angaben seien reine Wunschvorstellungen gewesen, Gemeinderat Heinz Nater, der bei allen Sitzungen dabei war, gibt zu, dass er den Gesamtgemeinderat «nicht in allen Fällen über die Details informiert» habe.

Es habe einerseits für die Eingabe im Mai 2010 ein gewisser Zeitdruck bestanden, anderseits habe der als Neupolitiker noch nicht die Erfahrung über entsprechende Abläufe gehabt. «Aber im Nachhinein ist klar: Es wäre gescheiter gewesen, die Raumfrage wäre im Bericht nicht so formuliert worden», erklärt er.

Mehr in der az Aargauerzeitung Freiamt vom Freitag

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1