Muri
Der Kunstrasen im Stadion Brühl kann gebaut werden

Erich Probst zieht seine Beschwerde gegen den Kunstrasen nicht weiter. Das bedeutet, dass das Hauptspielfeld schon im kommenden Jahr umgebaut werden kann. Gemeindepräsident Hans-Peter Budmiger und FC-Vizepräsident Maurus Weber sind zufrieden.

Andrea Weibel
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Jetzt kann der Rasen des Stadion Brühl in Muri durch einen Kunstrasen ersetzt werden.

Jetzt kann der Rasen des Stadion Brühl in Muri durch einen Kunstrasen ersetzt werden.

Marc Ribolla (6.7.2020)

Der Fussballclub Muri kann sich freuen, die Beschwerde gegen den Kunstrasen im Stadion Brühl wurde zurückgezogen. Das bedeutet, dass der Kunstrasen nächstes Jahr gebaut werden kann. Wie die Lokalzeitung «Der Freiämter» schreibt, findet es Beschwerdeführer Erich Probst nach wie vor unsinnig, dass der Naturrasen im Stadion Brühl durch Kunstrasen ersetzt wird. Und das nicht nur, weil der Naturrasen noch völlig intakt sei.

Doch der ehemalige Geschäftsführer der Gemeinde Muri und ebenso ehemalige Präsident des FC Muri erklärt gegenüber dem Lokalblatt, wieso er die Beschwerde nicht weiterzieht: «Es ist nicht meine Aufgabe, das für andere zu tun, die nicht an der Gemeindeversammlung teilnahmen und sich gegen das Projekt wehrten.» Er hätte sehr viele Gründe, das Thema weiterzuziehen. Aber die Sache sei nun für ihn abgeschlossen.

Ein Problem bleibt jedoch, wie Gemeindepräsident Hans-Peter Budmiger zitiert wird: «Mit dem Kunstrasen lösen wir nicht zusätzlichen Parkplatzbedarf aus, aber ja, wir lösen das Problem auch nicht.» Der Gemeinderat sei sich der Parkplatznot bewusst. Zusammen mit der Testplanung Bahnhof werde nach einer Lösung gesucht.

Der Baustart des Kunstrasens könnte Anfang Jahr sein, wird Budmiger weiter zitiert. Dies sei einerseits witterungsabhängig, andererseits werde er aber auch mit dem FC abgesprochen, auch mit Blick auf die Spielpläne.

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