Die 45 Guggen messen sich in einem Wettbewerb. Daneben wird es einen Umzug in den Klosterhof und den bekannten Monsterball geben. Die Infrastruktur ist hervorragend und die Atmosphäre im Klosterhof wohl einmalig.

Der Eintritt zum Monster ist kostenlos, aber es wird eine beschränkte Anzahl Festplaketten für 10 Franken (Gold) und 6 Franken (Silber) verkauft. «Selbst für Nicht-Fasnächtler wirkt die einzigartige Atmosphäre dieses Guggenspektakels anziehend und überwältigend», bringt es Gemeindeammann Hampi Budmiger auf den Punkt.

Vor 41 Jahren gegründet

Die Gängelimusig wurde 1973 gegründet und zählt rund 40 aktive Mitglieder. Der Name stammt vom Murianer Dorforiginal «Gängeli», welcher anfangs des 20. Jahrhunderts sich als Feldmauser einen Namen machte. Die Mitglieder der Gängelimusig waren von Beginn an sehr kreativ und unermüdlich, wenn es darum ging, die Fasnacht in Muri und Umgebung zu geniessen und auch zu organisieren.

Die traditionellen Anlässe wie Gängeliball oder die Seniorenfasnacht sind Höhepunkte im Fasnachtskalender. Was aber die Gängelis speziell und auch ein bisschen stolz macht, ist das Monsterkonzert. Alle paar Jahre findet dieses Guggenspektakel im Klosterhof statt.

Muri kann auf eine alte Fasnachtstradition zurückblicken. Die drei Fasnachtsstädte Muri-Wien (Wey), Muri-Adelburg (Egg) und Muri-Neuenburg (Muri-Dorf) sowie die beiden Guggenmusiken «Stiefeliryter» und «Gängelimusig» sorgen – längst in einer friedlichen Ko-Existenz – für lebendige Fasnachtstage und eine sich der Zeit anpassende Tradition. Höhepunkt sind die Maskenreunionen, wenn sich Masken in den Restaurants präsentieren und mit ihren Schnitzelbänken das Publikum erfreuen.

Weitere Informationen: www.monster-muri.ch; www.gaengeli.ch.