Wohlen
Mobility-Standort jetzt auch beim Wohler Chappelehof

Auf dem Chappelehof- Parkplatz beim Gemeindehaus entsteht ein neuer Mobility-Standort. Damit steht auch der Bevölkerung im oberen Gemeindeteil ein Carsharing-Angebot zur Verfügung.

Fabian Hägler
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Neu gibt es in Wohlen auch beim Chappelehof, gegenüber des Gemeindehauses, einen Standort der roten Mobility-Fahrzeuge.

Neu gibt es in Wohlen auch beim Chappelehof, gegenüber des Gemeindehauses, einen Standort der roten Mobility-Fahrzeuge.

Bisher konzentrierten sich die Mobility-Fahrzeuge in am Bahnhof. Mit dem neuen Angebot auf dem Parkplatz des Chappelehofs, direkt gegenüber des Gemeindehauses, soll auch die Bevölkerung im oberen Ortsteil eine nahe gelegene Carsharing-Möglichkeit erhalten. Der neue Standort beim Gemeindehaus ist mit dem Ortsbus gut erreichbar. «Auch für die Mobility-Kunden in Dottikon ist der neue Standort interessant, bildet er doch eine gut erreichbare Ausweichalternative, falls der dortige MobilityWagen belegt ist», teilen Gemeindekanzlei Wohlen und Mobility-Genossenschaft gemeinsam mit.

Ein Auto zur Verfügung haben, ohne ein eigenes zu besitzen: Diese Grundidee des Carsharings, vor gut 20 Jahren durch die Vorläuferorganisation der heutigen Mobility-Genossenschaft ins Leben gerufen, hat sich schweizweit durchgesetzt. Wie gut das in der Praxis funktioniert, zeigen die Zahlen. 105 000 Kunden und Genossenschafter nutzen das Angebot, das sind 30 000 mehr als noch vor fünf Jahren. Mobility bietet landesweit an 1380 Standorten insgesamt 2650 Fahrzeuge verschiedenster Kategorien. Die Palette reicht vom Klein- und Stadtauto (seit 2011 auch Elektrofahrzeuge) über Cabrios bis zu Minivans und Transportern.

Mobility-Fahrzeuge stehen nicht nur unmotorisierten Lenkern zur Verfügung. Auch für Haushalte mit eigenem Auto ist eine Mobility-Mitgliedschaft interessant. Nicht wenige Familien ersparen sich durch ein Mobility-Abo die Anschaffung eines Zweitwagens. Junglenker sind mobil, ohne auf das Auto der Eltern angewiesen zu sein. Auch für Lernfahrer besteht seit kurzem ein Spezialangebot, das rege benützt wird.

«Immer mehr Menschen entdecken die Vorteile des Carsharings und verzichten auf ein eigenes Auto oder einen Zweitwagen», sagt Stefan Schmid, Leiter Standorte der Mobility- Genossenschaft. So fallen hohe Fix- und Betriebskosten weg: Benzin, Service, Reparaturen, Versicherung, Mietkosten usw. sind in den Stunden- und Kilometertarifen inbegriffen. Wer nicht zu den Vielfahrern gehört, fährt mit Mobility günstiger.