Sins

Mitreden, bei der Aufwertung des wirtschaftlichen Zentrums Bahnhofpark

Das Gebiet Bahnhofpark befindet sich an bester Lage. Mit einer städtebaulichen Umstrukturierung soll es zeitgemäss genutzt werden können. ES

Das Gebiet Bahnhofpark befindet sich an bester Lage. Mit einer städtebaulichen Umstrukturierung soll es zeitgemäss genutzt werden können. ES

Der Gestaltungsplan für das Areal Bahnhofpark befindet sich im Mitwirkungsverfahren und liegt bis zum 4. Februar bei der Gemeindekanzlei auf. Anregungen können schriftlich eingegeben werden.

Das Gebiet Bahnhofpark in Sins, an prominenter Lage in der südlichen Dorfhälfte beim Bahnhof, wird heute unter seiner Bedeutung genutzt. Jetzt läuft das Mitwirkungsverfahren für einen Gestaltungsplan, mit dem eine städtebauliche Umstrukturierung und Entwicklung des Areals ermöglicht werden soll. Dafür sei das Gebiet wegen seiner guten Erschliessung mit privatem und öffentlichem Verkehr prädestiniert, hält der Gemeinderat fest. Der Bahnhofpark gilt als Teil eines grösseren Gebietes, welches das wirtschaftliche Zentrum der Gemeinde bildet.

Kommt die Migros?

Zwischen der Luzernerstrasse, dem Käsereiweg und der Bahnhofstrasse soll ein Quartier mit Wohnungen, Dienstleistungsbetrieben und Gewerbe entstehen. Wer sich hier konkret ansiedeln wird, steht noch in den Sternen; auch schon war von einem Migros-Verkaufsladen oder einem Ärztehaus die Rede. Verschiedene Erdgeschossbereiche und die alte Käserei, die unter Substanzschutz steht, sollen jedenfalls gemäss Zusatzbestimmungen publikumsorientierten Nutzungen (Läden, Geschäften, Restaurants usw.) vorbehalten bleiben. Der Gestaltungsplan dient als qualitätssicherndes Instrument, wie im Planungsbericht der Metron Raumentwicklung AG, Brugg, festgehalten wird.

Ehemaliges Käsereiareal

Auslöser des Gestaltungsplans ist die Milchverwertungsgenossenschaft Sins, die mit dem Anliegen für die Umnutzung des ehemaligen Käsereiareals an den Gemeinderat gelangte. Der Perimeter wurde um das Areal der Erbengemeinschaft Keller und der Firma Auto Suter AG erweitert. Damit umfasst der Plan eine zusammenhängende Fläche von gut 8000 Quadratmetern an bester Lage.

Zuerst bebaut werden dürfte wohl der nördliche Teil des Areals; die Gebäude, beziehungsweise Flächen der Auto Suter AG werden mit Blick in die Zukunft in den Gestaltungsplan einbezogen. Die ehemalige Käserei, unter Substanzschutz, darf nicht abgebrochen werden. Vorgesehen sind im Gebiet Bahnhofpark neben Wohnungen nur höchstens mässig störende Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe. Es wird nur Flachdächer geben, die zudem ökologisch wertvoll zu begrünen sind. Unterirdisch werden maximal 177 Autoparkplätze realisiert, oberirdisch 27 für Kunden und Besucher.

Jeder kann sich dazu äussern

Das Interesse an der Umnutzung dieses zentralen Bebauungsgebiets dürfte gross sein. Der Gemeinderat führt parallel zur kantonalen Vorprüfung über den Gestaltungsplanentwurf das Mitwirkungsverfahren durch. Die Entwürfe sind bis 4. Februar bei der Gemeindekanzlei Sins aufgelegt. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jedermann schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden. Die öffentliche Auflage mit Einwendungsmöglichkeit findet später, nach Abschluss der kantonalen Vorprüfung, statt.

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