Sins
Mit Vertrauen und Wertschätzung: Stiftungspräsident wird verabschiedet

Ady Bütler wurde nach zehn Jahren als Präsident der Stiftung Aettenbühl verabschiedet. Er hat sein Amt bereits an Ursi Guggenbühl übergeben.

Eddy Schambron
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Zentrumsleiter Paul Villiger, die neue Stiftungspräsidentin Ursi Guggenbühl und der abtretende Präsident Ady Bütler freuen sich auf die Zukunft. ES

Zentrumsleiter Paul Villiger, die neue Stiftungspräsidentin Ursi Guggenbühl und der abtretende Präsident Ady Bütler freuen sich auf die Zukunft. ES

Zehn Jahre lang hat Ady Bütler als Präsident die Stiftung Aettenbühl und das Alterszentrum in Sins geprägt. Jetzt ist er zurückgetreten und hat sein Amt Ursi Guggenbühl übergeben. Bütler wurde für seine Arbeit und sein Engagement geehrt.

Gute Stimmung

«Ady Bütler hat mit visionären Ideen, seinem Charme und seiner Aura das Zentrum Aettenbühl geprägt», erklärte Rico Hartmann, Sinser Gemeinderat und Vizepräsident der Stiftung Aettenbühl. «Wir dürfen stolz sein, dass wir da sind, wo wir sind.» Auch Gemeindeammann Josef Huwiler lobte die Arbeit Bütlers: «Die tolle Atmosphäre im Zentrum, die zufriedene Stimmung beim Personal und bei den Bewohnerinnen und Bewohnern ist gut zu spüren.»

Mit seiner humorvollen, liebenswürdigen Art habe Bütler das Zentrum bereichert und immer auch eine gute Zusammenarbeit im Team im Auge behalten. Jakob Peterhans schliesslich, der als damaliger Gemeindeammann Bütler in die Stiftung holte, machte in einer humorvollen Ansprache klar, weshalb für ihn der «Volksbildhauer» (Lehrer), ehemalige Grossrat und spätere Chef des Amts für Berufsbildung der richtige Mann war.

Kompetenzzentrum

Von 1994 bis Ende 2003 war das Zentrum Aettenbühl ein gemeindeeigener Betrieb, wie sich Bütler in einer Rückschau erinnerte. Dann wurde die Stiftung Aettenbühl errichtet. Ihr wurde die Führung übertragen, Gebäude und Land blieben im Besitz der Gemeinde Sins, 2007 schliesslich ging das Zentrum ins Eigentum und das Land im Baurecht an die Stiftung. Damit war auch der Weg frei für die Realisierung von 18 Alterswohnungen, welche im Juni 2011 bezogen werden konnten. «Heute haben wir ein gut aufgestelltes, zeitgemässes Kompetenzzentrum in Altersfragen.»

Grundsätze gelebt

Der Stiftungsrat blieb allerdings nicht frei von Problemen. Es waren unter anderem schwierige personelle Entscheide zu fällen, wie Bütler ausführte. «Seit 2007 sind wir aber in der glücklichen Lage, mit Paul Villiger eine professionelle Zentrumsführung zu haben mit einem engagierten Kader und Fachpersonal sowie freiwilligen Helferinnen und Helfern.» Der Stiftungsrat habe immer Wert auf Begriffe wie Vertrauen, Wertschätzung, grösstmögliche Selbstbestimmung und Atmosphäre gelegt.

«Das waren nicht nur Worte», bestätigte Zentrumsleiter Paul Villiger, «Ady Bütler hat diese Grundsätze gelebt.» Er dankte dem scheidenden Präsidenten auch dafür, dass bei ihm die Mitarbeiterzufriedenheit einen grossen Stellenwert besass, und freute sich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Präsidentin Ursi Guggenbühl. «Wir kennen uns ja schon», lachte er; Guggenbühl war als Gemeinderätin schon einmal im Stiftungsrat.