Mutschellen
Mit Louisa Springer ist neu eine Frau im Gemeinderat Widen

Der Wahlsonntag hat in den beiden Gemeinden für Spannung gesorgt. Jetzt sind die Kampfwahlen entschieden. Die Schulpflege Widen erhält aber noch kein neues Mitglied.

Erna Jonsdottir
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Louisa Springer (CVP) ist mit 610 Stimmen gewählt.

Louisa Springer (CVP) ist mit 610 Stimmen gewählt.

zvg

Jetzt gibt es eine Frau im Gemeinderat Widen: Louisa Springer (CVP) hat die Gemeinderatsersatzwahl für sich entschieden und übernimmt den Platz von Urs Leuenberger. Springer erzielte 610 Stimmen, während Mitkonkurrentin Evelyne Brader (parteilos) 578 Stimmen erhielt und somit knapp hinter Springer zurückblieb. Abgestimmt haben 1596 der 2531 Wahlberechtigten, was einer Beteiligung von 51,96 Prozent entspricht. «Ich freue mich natürlich sehr», sagt Springer. Es sei schwierig, zu sagen, weshalb sie sich habe durchsetzen können.

«Ich hatte grosse Unterstützung von den Grünen. Es sind viele Stimmen von Markus Dietschi zu mir gewandert», sagt die CVP-Frau. Für Springer geht es schon bald los: Am 8. Dezember findet ihre erste Sitzung im Gemeinderat statt. «Ich bin gespannt, welches Ressort mir zugeteilt wird.» Sie liebäugle mit den Ressorts Bau oder Finanzen.

1596 der 2531 Stimmberechtigten nahmen an der Abstimmung für die Wahl eines Schulpflegemitgliedes teil. Das Absolute Mehr von 525 Stimmen erreichte keiner der Kandidaten: Yannic Lenz lag mit 491 Stimmen vor Erich Schmid, der 325 Stimmen erhielt. Tom Snedkerud wollten 205 Stimmberechtigte in der Schulpfelge sehen.

«Kein Weltuntergang»

In der Mutschellengemeinde Rudolfstetten hatten sich zwei Personen für den Gemeinderatssitz von Joel Buntschu, der Ende 2014 zurücktritt, beworben: die 21-jährige Studentin Maria Huber von der CVP und der 41-jährige parteilose Schulpflegepräsident Sascha Käppeli. Mit 670 Stimmen gewählt ist der 41-jährige Käppeli. Huber erhielt 320 Stimmen und lag somit weit hinter ihres Mitkonkurrenten.

Abgestimmt haben 1308 der 2679 Wahlberechtigten, was einer Beteiligung von 38,34 Prozent entspricht. «Es ist für mich kein Weltuntergang, dass ich nicht gewählt wurde», sagt Huber zu dem Wahlergebnis. Es sei zwar schade, denn sie hätte sich dafür engagiert. «Vielleicht kandidiere ich in zwei Jahren bei den Gesamterneuerungswahlen nochmals», blickt sie in die Zukunft. Jetzt werde sie erst mal schauen, was noch alles auf sie zukomme. (ejo)

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