Wohlen

Mit dem Langenthaler Marcel Lanz biss der «richtige Fisch» an

Marcel Lanz (links) mit dem derzeitigen Bifang-Leiter Robert Werder, der Vereinspräsidentin Marianne Piffaretti und dem Vizepräsidenten Urs Meier. JÖRG BAUMANN

Marcel Lanz (links) mit dem derzeitigen Bifang-Leiter Robert Werder, der Vereinspräsidentin Marianne Piffaretti und dem Vizepräsidenten Urs Meier. JÖRG BAUMANN

Der neue Geschäftsführer im Wohn- und Pflegezentrum Bifang kommt aus Langenthal.

«Wir sind überzeugt, dass wir mit Marcel Lanz die richtige Wahl getroffen haben», erklärte die Bifang-Vereinspräsidentin Marianne Piffarretti, als sie gestern den neuen Geschäftsleiter Marcel Lanz vorstellte.

Lanz übernimmt am 1. März 2016 als Nachfolger von Robert Werder die Führungsverantwortung im Wohn- und Pflegezentrum in Wohlen. Werder tritt am 1. April 2016 nach 15 erfolgreichen Dienstjahren, die er zusammen mit seinem Team und seiner Ehefrau Trudi, Leiterin des Bereiches Aktivierung, erlebte, in den Ruhestand. Er wird den neuen Geschäftsleiter im Januar und Februar 2016 in seine neue Tätigkeit einführen.

122 Bewerbungen eingereicht

Eine Findungskommission war seit April an der Arbeit, um einen Nachfolger für Robert Werder bestimmen. «Es gingen 122 Bewerbungen auf diese Stelle ein», sagte Marianne Piffaretti.

Die Kommission liess sich von der auf Personalfragen spezialisierten Firma Xeloba GmbH (Bern) beraten und arbeitete eng mit dem Vereinsvorstand zusammen. In die Schlussrunde der Bewerbungsgespräche kamen schliesslich zwei Kandidaten, aus denen Marcel Lanz klar herausgestochen habe, meinte die Vereinspräsidentin.

Lanz habe mit seiner Führungserfahrung überzeugt, leitete doch der 54-Jährige von 1987 bis 2014 das Alterszentrum Haslibrunnen in Langenthal. Er war auch Verwalter der Seniorenwohnungen Haslibrunnen und Geschäftsführer der Stiftung für Alterswohnungen mit 86 Wohnungen an drei Standorten in Langenthal.

Ursprünglich lernte Lanz, im Kanton Obwalden aufgewachsen, Hochbauzeichner, wechselte aber schon früh zusammen mit seiner Ehefrau Margrit ins neue Berufsfeld im Alterszentrum in Langenthal.

Das ausgezeichnet formulierte Stelleninserat des Bifang habe ihn sofort angesprochen, weil man in Wohlen eine Führungsperson gesucht habe, die gegenüber den ihr anvertrauten betagten Menschen den notwendigen Respekt und die Empathie mitbringe, sagte Lanz.

Solche Werte vertrete auch er. «Meine Nachfolge wurde sorgfältig geplant», stellte Werder fest. «Wer einen Heimleiter sucht, kommt sich vor wie ein Fischer, der im Ozean fischt. Bei uns hat der richtige Fisch angebissen.» Nämlich eine Persönlichkeit, die den Menschen im Bifang in ihrer Einzigartigkeit mit dem erforderlichen Taktgefühl begegne.

Mann mit vielen Interessen

Der neue Geschäftsleiter ist ein Mann mit vielen Interessen. Er war in Langenthal Stadtrat, Feuerwehr-Sanitätschef und Zivilschutzinstruktor, Vizepräsident der Volksschulkommission und Mitglied der Kommission für öffentliche Sicherheit.

In verschiedenen Fachverbänden und Arbeitsgruppen im Altersbereich im Kanton Bern konnte er seine Erfahrungen einbringen. Seit 2008 ist Lanz zudem als Laienrichter am Regionalgericht Emmental-Oberaargau tätig.

Diese Tätigkeit wolle er weiterhin gerne behalten, sagte er. Vorderhand will er Lanz in Langenthal wohnen bleiben. Als Hobbys gibt er Haus und Garten, den Sport und das Alphornblasen an.

Margrit Meier, seit 25 Jahren in der Administration, am Empfang und als Stellvertreterin von Heimleiter Robert Werder tätig, tritt im Herbst in den Ruhestand. Ihre Aufgaben werden intern auf zwei Personen aufgeteilt. Die Stellvertretung von Marcel Lanz übernimmt die Pflegedienstleiterin Anita Amsler.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1