Wer diese Etappe der Zuger Trophy schneller als die meisten schafft, ohne ausgepumpt zu sein, ist fit. Sie führt von Auw auf den Horben und wartet mit einigen richtig kräftezehrenden Steigungen auf.

Ich habe sie geschafft, wobei ich zugeben muss: Ich habs nur mit elektrischer Unterstützung geschafft, ohne dass ich kaputt gegangen bin. Ich bin also wirklich ausser jeder Konkurrenz gefahren. Die Richtigen, also die, die wirklich fit sind oder es werden wollen, machen das ohne Elektromotörli.

Die 4,8 Kilometer hat, Stand gestern, Philipp Arnold aus Cham rennend bisher am schnellsten bewältigt, in 20 Minuten und 44 Sekunden. In der Kategorie Walking steht Andrea Villiger aus Auw in 45 Minuten und 32 Sekunden auf Platz eins, in Nordic Walking Matthias Derungs aus Zug in 42:08.

Arnold aus Cham, ja, der auch rennend bisher am schnellsten war, fuhr die Strecke mit dem Rennvelo in 14:49 und, wahrscheinlich weil es so ein schönes Erfolgserlebnis war, auch mit dem Mountainbike in 15:44.

Das zeigt: Mitmachen kann jede und jeder in jeder Kategorie und so oft er oder sie will. Es gibt sogar eine Kategorie Familie – angeführt aktuell von Familie Nico, Jürg und Monika Rogenmoser, Meienberg, mit 50:31. Die Etappe wurde übrigens bisher von 140 Teilnehmenden, 86 davon männlich, absolviert. Der Älteste zählt 77 Jahre, der oder die Jüngste ganze 6 Jahre. Ich habe verzichtet, die Zeit zu stempeln, weil elektrisch unterwegs, das zählt nun wirklich nicht.

Nicht nur gegen Schoggihasen

Es gibt viele Gründe, sich an der Zuger Trophy der Raiffeisenbank zu beteiligen. Zum Beispiel zu viele Schoggihasen, wie der Veranstalter selber festhält. «Die Raiffeisen Zuger-Trophy eignet sich ideal, um den übermässigen Schoggikonsum sinnvoll zu verbrennen». Sie kann aber auch gerne zum Formaufbau genutzt werden.

Oder einfach für die persönliche Fitness. Die Teilnahme ist jederzeit möglich. Am Start befindet sich ein Kartenautomat, man stempelt ab, startet und stempelt nach Absolvieren der Strecke erneut am bereitstehenden Automaten ab, beim Running nach einer Rundstrecke wieder am Ausgangspunkt, bei der Mountain-Trophy oben am Berg. Danach wirft man die mit Namen ausgefüllte Karte ein und wird auf einer Rangliste geführt, die alle ein bis zwei Tage aktualisiert wird.

Die Teilnahme funktioniert auch mit dem Smartphone: Man richtet ein Login ein, sorgt dafür, dass die GPS-Ortung aktiviert ist, und los gehts. Nicht besonders zu erwähnen ist, dass die Freiämter Etappe durch eine besonders schöne Landschaft mit viel Weitsicht führt. Die Etappe von Auw auf den Horben ist seit 2015 Bestandteil der Mountain-Trophy.

Mit Verlosungen

Die Raiffeisen Zuger-Trophy findet auf öffentlichen, nicht abgesperrten Strassen statt. Es gelten die normalen Bestimmungen des Strassenverkehrs. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Das Tragen eines geprüften Helmes ist in den Sportarten Mountainbike und Rennvelo obligatorisch.

Wer mitmacht, nimmt übrigens automatisch an Verlosungen der Sponsoren teil. Als Partner treten neben Unternehmen auch der Kanton Zug, verschiedene Zuger Gemeinden, die «Zuger Woche» sowie Zug Tourismus auf.

Mehr Informationen unter: www.zuger-trophy.ch