Kallern

Mit 95 km/h innerorts auf dem Weg zur Arbeit

Der Raser war fast doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt (Symbolbild).

Der Raser war fast doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt (Symbolbild).

Ein Autofahrer hatte es am Dienstagmorgen in Kallern besonders eilig. Er fuhr 45 km/h schneller als erlaubt.

Damit dürfte zumindest der offizielle Rekord gebrochen worden sein: Im kleinen Weiler Hinterbühl/Kallern wurde am Dienstag, 13. Mai um 7 Uhr, ein ausländischer Fahrzeuglenker mit 95 km/h innerorts von der Regionalpolizei Muri geblitzt. Damit hat der in der Schweiz wohnhafte Mann die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 45 km/h überschritten.

Das reicht noch nicht ganz zur Erfüllung der neuen Raserdefinition. Dennoch muss der Rekordfahrer mit harten Konsequenzen rechnen. Den Führerausweis, der ihm zuhanden der Administrativbehörde vor Ort abgenommen wurde, dürfte er jedenfalls für ein paar Monate los sein. Zudem wurde er bei der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten zur Anzeige gebracht.

Hätte der Mann das Gaspedal noch ein wenig mehr gedrückt und wäre mit 100 km/h innerorts geblitzt worden, dann hätte die neue Raserstrafnorm angewendet werden können. Diese sieht eine Gefängnisstrafe nicht unter zwei Monaten vor. Zudem kann das Auto eingezogen werden.

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