Dietwil

Mehrgenerationen-Haus: Das Siegerprojekt kann besichtigt werden

Die Visualisierung zeigt das Siegerprojekt der a4D Architekten AG aus Muri. zvg

Die Visualisierung zeigt das Siegerprojekt der a4D Architekten AG aus Muri. zvg

Die Gemeinde Dietwil hat einen Architekturwettbewerb für ein Mehrgenerationen-Haus durchgeführt. Das Siegerprojekt und die weiteren Lösungsansätze werden ausgestellt.

Vermehrt entstehen vor allem in städtischen Verhältnissen Wohnprojekte, in denen mehrere Generationen unter einem Dach leben. Gerade für Seniorinnen und Senioren gelten solche Häuser als attraktive Alternative zum eigenen Haus oder zur eigenen Wohnung.

In Dietwil ging die Initiative vom Gemeinderat aus, der das Interesse mit einer Umfrage prüfte. Die Ortsbürgergemeinde hat zudem ein geeignetes Grundstück erworben und stellt es für das Projekt zur Verfügung.

Im Herbst 2013 hat in Dietwil die Projektgruppe «Mehrgenerationen-Wohnen» einen Studienauftrag auf Einladung, einen Wettbewerb unter Architekten, durchgeführt. Die fünf eingeladenen Architekturbüros haben ihre Projekte und Modelle eingereicht.

Anschliessend hat das Beurteilungsgremium die Projekte an zwei Wertungsdurchgängen analysiert und beurteilt. Dabei vermochte das Projekt von den a4D Architekten AG aus Muri am meisten zu überzeugen, wie der Gemeinderat mitteilt. Dieses Projekt wird – mit einzelnen noch zu überarbeiteten Punkten – zur Weiterbearbeitung empfohlen.

Gegenseitige Unterstützung

Die Idee des Wohnens im Mehrgenerationen-Haus ist es, dass sich Alt und Jung gegenseitig unterstützen. Im Alter haben viele oft nur die Wahl, auf sich alleine gestellt zu leben oder in ein Altersheim zu gehen.

Unter diesem Gesichtspunkt und im Hinblick auf die demografische Entwicklung mit einem immer grösseren Anteil an älteren Menschen werden vermehrt neue Formen des Zusammenlebens gesucht.

Verschiedene Lösungsansätze

Das Mehrgenerationen-Haus ist eine Möglichkeit, die auch im ländlichen Raum auf Zuspruch treffen könnte. Der Studienauftrag «Mehrgenerationen-Wohnen Dietwil» hat unterschiedliche und vielfältige Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt, wie das Beurteilungsgremium feststellt.

Das gewählte Konkurrenzverfahren habe sich auch als geeignetes Instrument zur Lösungsfindung der gestellten Bauaufgaben bestätigt und ein gutes Resultat gezeigt.

Die Bevölkerung kann nun die eingereichten Projektlösungen am Dienstag, 18. März, 18 bis 21 Uhr, im Vereinslokal 2 (Obergeschosse) der Mehrzweckanlage Dietwil besichtigen. Alle Projekte und Modelle werden öffentlich ausgestellt.

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