Wohlen

Mehr Rückzugsorte für die ganz Kleinen: Neuer Doppelkindergarten offiziell übergeben

Schulleiterin Bea Miescher führte die Gäste im neuen Kindergarten herum.

Schulleiterin Bea Miescher führte die Gäste im neuen Kindergarten herum.

Der neue Doppelkindergarten Pilatus bietet Platz für rund 50 Kinder – am Dienstag wurde er offiziell übergeben.

Eingeweiht wurde der Doppelkindergarten Pilatus bereits am ersten August. Seither werden darin rund 50 Kindergärtlerinnen und Kindergärtler täglich etwa vier Stunden lang unterrichtet. «Die Kinder haben die Räume längst mit Leben erfüllt», sagte Schulleiterin Bea Miescher mit einem Strahlen im Gesicht während ihrer Rede.

Die Kinder selber waren bei der Übergabe am Dienstagabend jedoch nicht dabei: «Es ist ja auch schon zappenduster», begründete Miescher die leeren Plätze. Dafür seien viele Leute anwesend, die etwas zum Projekt beigetragen haben.

Da die Schlüsselübergabe ausfiel, ging es nach den Dankesreden rasch in das Gebäude hinein an eine Führung durch die Räumlichkeiten der beiden Kindergärten Pilatus 1 und Pilatus 2. Der Neubau ist dem Standard des Lehrplans 21 angepasst, was konkret heisst, dass den Kindern neben dem Hauptraum mit dem «Kreisli» auch mehrere Räume und Nischen sowie ein Aussenraum zur Verfügung stehen.

Diese bieten Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder, was dazu beitragen soll, dass sie sich besser entfalten können. Für Kindergärtnerin Sophie Hirschi funktioniert dieses Konzept: «Die Kinder nicht alle im selben Raum zu haben, veranlasst mich dazu, mehr umherzulaufen, was ich sehr gerne mache, denn durch die Rückzugsmöglichkeiten können sich die Kleinen besser konzentrieren.»

Was fehlt, ist ein Trampolin

Die Kindergärtnerinnen selber haben im Neubau ein eigenes Büro und verfügen über einen Materialraum. «Wir haben hier wirklich alles, was wir brauchen. Es ist ein fantastischer Kindergarten», ergänzte Hirschi begeistert. Eine Begeisterung, die die Schüler grösstenteils teilen.

In einem kurzen Video zeigte das Lehrerteam die Meinungen einiger Kinder. Am besten gefallen ihnen die Grösse und die Helligkeit der Räume. Ein Kind war regelrecht fasziniert von den Lampen. Trotzdem vermissen die meisten eine Rutschbahn, einen Kletterturm, eine Schaukel oder ein Trampolin.

Vor allem im Winter, wenn die Kinder mehr drinnen sind, ist also für alles gesorgt. Ab Januar soll dann der Naturspielplatz fertig sein, auf dem sich die Kinder austoben können. 

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