Berikon

«Megagwärb, megagsellig, megamässig»: Die Mega19 ist eröffnet

Zur Eröffnung der Mega19 durfte OK-Präsident Peter Spring vier Politgrössen nicht nur zum Podiumsgespräch bitten, sondern sie auch Nägel mit Köpfen und daraus eine hübsche Sitzbank machen lassen: Philipp Müller (FDP), Cédric Wermuth (SP), Marianne Binder (CVP) und Andreas Glarner (SVP, von links).

Die Gewerbeausstellung Mega19 ist eröffnet – es warten drei Tage voller Überraschungen. Vier bekannte Aargauer Politiker bauten gemeinsam ein Holzbänkli zusammen.

«Megagwärb, megagsellig, megamässig» waren die ersten Worte, die Stefan Bossard als Ammann der Austragungsgemeinde Berikon an die allerersten Mega-Besucher richtete. Endlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, eigentlich aber einfach nach fünf Jahren, sei die Mega wieder da. Es sei alles andere als selbstverständlich, dass 140 Aussteller aus dem lokalen und regionalen Gewerbe hier ausstellen – und sich dabei so viel Mühe mit ihren Ständen geben. Er schickte «Megagrüsse und Megadanke» an alle, die das möglich gemacht hatten.
Und tatsächlich, die 140 Aussteller wollen sich von ihrer besten, teils kreativsten, teils elegantesten, kurz, von ihrer megamässigsten Seite zeigen, wie es Bossard ausdrücken würde.

In den verschiedenen Pavillons, Hallen und Aussenbereichen gibt es vieles zu entdecken, von Maschinen über spannende Erfindungen und Neuheiten bis zu ganzen Gartenlandschaften. Als wäre all das noch nicht genug, wies Bossard gestern auf die weiteren Highlights im Mega-Programm hin. Das erste davon hatten die Besucher bereits miterlebt: Das Politpodium mit Marianne Binder (CVP), Andreas Glarner (SVP), Philipp Müller (FDP) und Cédric Wermuth (SP). Doch die vier durften sich nicht nur verbal prügeln, sondern anschliessend auch wirklich den Hammer in die Hand nehmen.

Bänkli für einen guten Zweck

Zur offiziellen Eröffnung der Mega19 durfte jede der vier Politgrössen mit dem grossen Hammer einen Bolzen einschlagen. Was man erst anschliessend sah: So hatten sie ein vorgefertigtes Mega-Holzbänkli zusammengebaut. Dieses gute Stück, das zudem von den vieren signiert wurde, kann nun bis am Sonntag beim Infostand bewundert und ersteigert werden. «Den Erlös spenden wir einer sozialen Einrichtung aus der Region, deren Namen wir aber erst hinterher bekannt geben», sagte OK-Präsident Peter Spring, der gestern richtig gut gelaunt wirkte. Kein Wunder, endlich sind die 15 Monate Vorbereitungsarbeiten vorbei, endlich darf auch er feiern.

Mega-Lauf auf den Hasenberg

Neben den Podien sind auch verschiedene Fachvorträge ganz auf die Region zugeschnitten. Beispielsweise jener von Marius Büttiker, Projektleiter beim kantonalen Baudepartement, der heute um 14 Uhr über die Zukunft des Mutschellenknotens referieren wird. In einer Road-Show stellen Lernende ihre Berufe vor. Und beim Mega-Lauf, der die Rennfreudigen morgen Samstag über den Hasenberg führen wird, können sie «die schönste Aussicht des Mutschellen» bewundern, wie der Beriker Ammann festhielt.


Stefan Bossard war wichtig, zu betonen, wie viel wert den Mutschellengemeinden Berikon, Oberwil-Lieli, Rudolfstetten und Widen ihre Gewerbler seien. «Wir dürfen den Mutschellen nicht zu einer Schlafgemeinde werden lassen. Und dafür brauchen wir Kultur, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten, eben das Gewerbe.» Er freute sich und wünschte allen, dass sie die nächsten tollen Tage hier auf dem Gelände geniessen können. «Erzählt es weiter, postet es auf Facebook und Instagram, damit hier so richtig die Post abgeht», fügte er lachend hinzu.
Mehr Infos und das Programm der Megr19 gibts unter mega19.ch

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