Muri

Martinimarkt lockt bei wunderbarem Herbstwetter sehr viele Besucher an

Wer diesen Martinimarkt im Klosterdorf nicht besuchte, war selber schuld. Bei schönstem Herbstwetter präsentierten die Marktfahrerinnen und -fahrer gut gelaunt ihre Waren.

Ob warme Finken für einen harten Winter oder Spielzeug für die Kleinen, hervorragende Schuhputzmittel oder aromatische Teemischungen - das Angebot war überaus vielfältig und verlockend. Mit dem grossen Aufmarsch der Marktbesucherinnen und -besucher wurde auch die Arbeit der Marktkommission mit Marktchefin Patricia Küng belohnt. Sie haben nämlich darauf geachtet, dass der Angebotsmix auch den Bedürfnissen der Leute entspricht.

Damit in Muri die beiden Angebote - der Mai- und der Martinimarkt - erhalten bleiben, seien sie auf einen guten Publikumsaufmarsch angewiesen, stellte Gemeinderat Heinz Nater, Ressortleiter Sicherheit, Wirtschaft und Kultur, im letzten «Freiämter» fest. «Märkte sind ein bedeutender Teil des Kulturlebens im Dorf», unterstrich er. Und stellte klar, dass die Märkte für die Gemeinde Muri keine Goldgrube darstellen. «Mit den Stand- und Platzgebühren, welche die Marktfahrer entrichten, können wir gerade die Fixkosten decken, die darüber hinausgehenden Aufwände müssen über das ordentliche Budget aufgefangen werden.»

Der Martinimarkt heute ist übrigens etwa gleich gross wie in seinen frühsten Zeiten: Aus einem Verzeichnis der Krämer aus dem Jahr 1786 geht hervor, dass in jenem Jahr 143 Krämer ihre Waren feilboten. 40 kamen aus dem Bezirk Muri, 24 aus dem Bezirk Bremgarten. Auch heute noch kann die Gemeinde gegen 150 Standplätze in der Marktstrasse, auf dem Chäsi-Parkplatz und auf dem Nordklosterrain zur Verfügung stellen. Seit einigen Jahren werden die Besucher mit einer Abschrankung auch durch die Stände auf dem Parkplatz geführt - eine Massnahme, die sowohl von den Besuchern als auch von den Marktfahrern als positiv gewertet wird. (es)

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