Muri

Luwa – neues Quartier mit eigener App

Blick aus einer der oberen Wohnungen auf das Dorf Muri. Richtung Süden geht der Blick bis in die Innerschweizer Alpen.

Blick aus einer der oberen Wohnungen auf das Dorf Muri. Richtung Süden geht der Blick bis in die Innerschweizer Alpen.

Einst eine industrielle Produktionsstätte, wird das Luwa-Areal ab Frühjahr 2019 ein modernes Wohn- und Arbeitsumfeld.

Das Luwa-Areal in Muri soll mehr sein als Wohnraum für rund 600 Menschen. «Es wird für das ganze Dorf eine Bereicherung sein», verspricht Peter Bertholet von der Feldmann-Immobilien AG. In rund einem Jahr werden die 197 Wohnungen bezugsbereit sein, bereits jetzt aber, genauer am 23. Juni, können Interessierte an einem «Tag für alle» einen Einblick in ein entstehendes Quartier gewinnen, das idealer Wohnort für Singles, Paare, Familien und ältere Menschen sein will und ein guter Platz für Gewerbetreibende.

Den Sonntagszopf vom lokalen Bäcker geliefert bekommen? Hemden zum Bügeln geben? Die Winter- gegen Sommerreifen in der Tiefgarage wechseln lassen? Mit einer neu entwickelten «Luwa-App» sollen das und viele andere Dienstleistungen auf Wunsch mit einem Wisch bestellt werden können. Mit lokalen Gewerbetreibenden, deren Angebote nach Möglichkeit ins Quartier geholt werden, sind bereits Kontakte geknüpft. «Sie sind sehr interessiert an unserem Konzept», hat Bertholet erfahren. «Uns schwebt zudem eine Art Rezeption oder Info-Point für die ganze Überbauung vor. Dort kann man gewisse Dienstleistungen oder Informationen erhalten, dort könnte beispielsweise auch die Post Päckli für die Bewohnerinnen und Bewohner deponieren. In der Überbauung selber werden Dienstleister zum Beispiel Yoga-Lektionen geben oder die Hände maniküren. Wer ein Hobby pflegt, mietet vielleicht ein Atelier zusätzlich zur Wohnung. Lieferservice mit Mahlzeiten oder eine eigene Kindertagesstätte sind genauso denkbar wie allenfalls die Einrichtung einer Elektroladestation für Autos und Velos. «Wir haben viele Ideen», lacht Bertholet. Herzstück dieses Quartiers wird die Halle 5 (vergl. Artikel unten) bilden, diese ehemalige Produktionshalle, die die Luwa-Zeit überlebt hat und mit ihrem speziellen atmosphärischen Umfeld nicht nur ein Qualitätsrestaurant beherbergen wird, sondern auch für vielerlei Aktivitäten genutzt werden kann. Eine Autoausstellung ist genauso möglich wie eine Versammlung mit 300 Personen.

Für alle etwas

Das Luwa-Areal bietet ganz unterschiedliche Wohnungstypen an. Neben Terrassenhäusern mit grosszügigen Aussenflächen und Loggia-Wohnungen sind auch Lofts mit Industriecharakter zu mieten. Zum Teil haben die Wohnungen grosszügigen Aussenraum und gewähren eine grossartige Aussicht bis in die Innerschweizer Alpen und auf das Klosterdorf. «Alle Wohnungen verfügen über einen Waschturm mit Tumbler», unterstreicht Bertholet, der die Wohnungen im Auftrag der Allianz Suisse Immobilien AG vermietet. «Die Mietpreise fallen trotz des hohen Ausbaustandards moderat aus.»

Neben den Ateliers stehen schliesslich auch Gewerbeflächen zur Verfügung. Zu mieten sind solche ab 100 Quadratmeter, wobei sich die Vermieterin flexibel zeigen kann. Unter der ganzen Überbauung erstreckt sich eine riesige Tiefgarage, insgesamt bietet das Areal 295 Parkplätze, zudem werden Abstellplätze für 800 Velos zur Verfügung gestellt. Oberirdisch stehen nur Parkplätze für Kurzparkieren beim Besuch von Gewerbetreibenden zur Verfügung.

«I Luwa Muri»

Profitieren vom neuen Quartier soll die gesamte Gemeinde Muri mit verschiedenen Anlässen. «Wir können uns einen Weihnachtsmarkt vorstellen», nennt Bertholet ein Beispiel, «Konzerte, Firmenfeiern in der Eventfabrik, Partys, Präsentationen, ja auch Hochzeiten.» Den Ausdruck dieser Ansprüche haben die Ersteller des Quartiers im Werbespruch «I Luwa Muri» verpackt, gehalten im «Murianer Rot», versehen mit dem Stempel «Das Areal für alle». Die Assoziation mit «I Love Muri» ist offensichtlich.

Beeindruckend ist, wie schnell die Überbauung in den letzten Monaten aus dem Boden gewachsen ist. «Es ist tatsächlich erstaunlich, wie rasch es vorwärtsgeht», bestätigt Bertholet. «Die Bauhandwerker arbeiten Hand in Hand, die Bauleitung hat das Projekt fest im Griff», stellt er fest. Zufrieden ist er auch, dass bisher keine gravierenden Unfälle geschehen sind. Und er hofft, dass das so bleiben wird, bis 2020 alles fertig ist, inklusive einer Umgebungsgestaltung, die den Aufenthalt in der Überbauung attraktiv macht.

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